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Ideen und Lösungen

Alkohol: Prost oder Promilleschranken?

Michaela Haas
Reporterin. Autorin. Coach.
Zum piqer-Profil
Michaela HaasDonnerstag, 05.12.2019

Wir haben uns irgendwie daran gewöhnt, dass Cannabis verboten und Zigaretten bäh sind, aber Alkohol? Gehört dazu, vor allem jetzt bei den Weihnachtsfeiern im Betrieb und zu Hause.

Die wunderbare Wissenschaftsautorin Christina Berndt fragt sich in diesem hervorragenden Essay, warum das so ist. Sie räumt mit gängigen Vorurteilen auf (Verbote bringen ohnehin nichts, oder: Die Skandinavier saufen trotz regulierter Abgabe...) und fordert, sich das Ganze mal nüchtern anzuschauen:

Ähnlich wie einst das Rauchen wird Alkohol immer noch romantisch verklärt, lustig belallt und als unabdingbare Grundlage eines fröhlichen Miteinanders gefeiert. Doch Bier, Schnaps und Wein gehören ebenso wenig auf die Straße wie in öffentliche Verkehrsmittel. Alkohol verursacht unfassbares Leid. Es ist unbegreiflich, dass er noch immer nahezu unreguliert in alle Lebensbereiche sickern kann. Da muss jetzt dringend mal ein Korken drauf.

Rund 1,8 Millionen Deutsche gelten als alkoholabhängig. Jedes Jahr sterben in Deutschland 74.000 Menschen an den Folgen von Alkohol. Ungezählt ist dabei das psychische Leid, das er verursacht – bei den Trinkern ebenso wie bei ihren Angehörigen.

Was mir an dem Essay am besten gefällt, ist dass Berndt sich genau anschaut, was funktioniert: Zum Beispiel war die Lösung enorm effektiv, nach 22 Uhr keinen Alkohol an Tankstellen mehr auszugeben. Oder die Steuern anzuheben wie bei Zigarettenschachteln. Oder alkoholfreie Zonen an Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einzurichten.

Ihr Fazit:

Ja, es geht auch nüchtern.

Es fehlt nur an politischem Willen. Darauf heben wir einen Holundersaft!

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