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Liebe, Sex und Wir

Jennifer Sutholt
Blogger

Seit zwei Jahren habe ich mit einem Co-Vater eine kleine Tochter und blogge über unsere etwas andere Familie. Anderen Frauen und Männern Mut machen, neue Ansätze finden, das Aufbrechen verkrusteter Strukturen, das ist meine Intention.

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piqer: Jennifer Sutholt
Sonntag, 30.08.2020

Wie geht es weiter für die Familien?

Der Herbst nähert sich und damit die Angst vor einer zweiten Welle. Besonders unter Eltern ist die Besorgnis groß, dass Schulschließungen und ein zweiter Lockdown das Leben wieder lahmlegen. Mal abgesehen von der Mehrbelastung der Erwachsenen, ergaben schon im Juli eine UKE-Studie, dass der Frühling im Lockdown für die Kinder und Jugendlichen ziemlich stressig war.

Demnach fühlen sich mehr als 70 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen durch die Corona-Krise seelisch belastet. Stress, Angst und Depressionen haben zugenommen. Das Risiko für psychische Auffälligkeiten habe sich fast verdoppelt.

Kein Wunder, dass Eltern angefangen haben, sich zu organisieren. Denn mittlerweile ist klar, dass das Home Schooling zwar irgendwie funktioniert hat, aber von optimal ziemlich weit entfernt war.

- Über die Hälfte der Schüler wurden überhaupt nicht digital beschult und mussten mit ausgedruckten Arbeitsblättern im Lockdown arbeiten. Ausgedruckt natürlich hauptsächlich von uns Eltern!- Nur bei fünf Prozent der Schülerinnen und Schüler hat der digitale Unterricht von Anfang an gut funktioniert.- Mehr als 40 Prozent der Eltern haben die Home Schooling-Aufgaben ihrer Kinder überwiegend selbst korrigiert...  - 88,5 Prozent aller Eltern sehen Lernlücken bei ihren Kindern. - 75 Prozent der Befragten möchten den Regelbetrieb ohne flächendeckende​ Schulschließungen.

Im Artikel finden sich Links zu den Elterninitiativen, die dafür kämpfen, dass Familien nicht weiter ignoriert werden.

Einige Hilfen hat sich die Politik doch überlegt. Der Kinderbonus ist eine davon. 300€ bekommt jedes Kind, jetzt im September/Oktober wird die Auszahlung stattfinden. Die ZEIT hat Eltern gefragt, was sie mit dem Geld machen werden und ob sie es, wie von der Politik vorgesehen, ausgeben werden. 

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung hat sich bereits mit den Wirkungen von Einmalzahlungen befasst. Es ließ mehr als 6.000 Erwerbstätige befragen, was sie täten, wenn sie einmalig 1.000 Euro bekommen würden. Ergebnis: 78 Prozent der Befragten würden zwar ihren Konsum erhöhen. Allerdings wollten sie das Geld zu etwa gleichen Teilen ausgeben und sparen. 

Im Vergleich zu anderen Hilfen ist der Kinderbonus so ausgelegt, dass er wirklich da ankommt, wo Geld dringend gebraucht wird, denn:

Der Kinderbonus wird nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet, steuerlich jedoch mit den Kinderfreibeträgen verrechnet. So werden Familien mit kleinen und mittleren Einkommen unterstützt, Eltern mit hohen Einkommen profitieren weniger oder gar nicht. Laut dem Bundesfamilienministerium profitiert eine Familie mit drei Kindern beispielsweise bis zu einem Jahreseinkommen von 67.816 Euro voll vom Kinderbonus, danach schmilzt der Vorteil. 

Eine neue Studie aus den USA lässt sicher neue Befürchtungen nicht nur bei Eltern aufkommen. Die Deutsche Welle hat sich im Artikel näher damit auseinandergesetzt, es werden verschiedene Studien verglichen. Wie immer fallen diese sehr unterschiedlich aus, die erste ist aus den USA, die zweite aus Südkorea.:

Ärzte des Children's National Hospital in Washington haben herausgefunden, dass infizierte Kinder auch ohne COVID-19-Symptome wochenlang das SARS CoV-2-Virus verbreiten können. Da sie keine oder nur milde Symptome zeigen, könnten sie also unwissend wochenlang Menschen in ihrem Umfeld infizieren.
Laut der Studie entwickelten rund 22% der Kinder keine Symptome, 20% waren anfangs asymptomatisch, entwickelten aber später Symptome, und 58% waren bei ihrem ersten Test symptomatisch. Sehr unterschiedlich war auch die Dauer der Symptome - sie reichte von drei Tagen bis drei Wochen. Ein Fünftel der asymptomatischen Patienten und etwa die Hälfte der symptomatischen Patienten gaben auch nach drei Wochen noch SARS-CoV-2-Viren ab - was aber nicht direkt die Infektiosität widerspiegelt.

Fest steht, die Pandemie ist noch nicht vorbei und es wird sich zeigen, welche Maßnahmen notwendig sind, um gut über den Winter zu kommen.

Wie geht es weiter für die Familien?

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