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Liebe, Sex und Wir

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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piqer: Theresa Bäuerlein
Freitag, 27.05.2016

Sexlose Zeiten sind normal - aber ein Tabu

Sieben Jahre lang hat die australische Journalistin Rachel Hills junge Menschen über ihr Sexleben befragt. Anschließend schrieb sie ein Buch über den "Sex Mythos": Die Vorstellung darüber, welche Art und Häufigkeit von Sex "normal" ist, der jede Generation anhängt. Auch die Jungen von heute, die doch angeblich so wahnsinnig sexuell befreit sind. Sie profitieren aber gar nicht so sehr von den Früchten der sexuellen Revolution, wie man meinen können. Eigentlich haben sich die Tabus nur geändert, meint Hills: Früher war es wichtig, dass man nicht zu viel und zu ausgefallenen Sex hatte. Heute ist es wichtig, dass man immer Sex hat. Tatsächlich habe aber viele Menschen oft lange Zeit keinen. Das ist normal, wird aber verschwiegen. Weil das neue Tabu die Sexlosigkeit ist. 

Sexlose Zeiten sind normal - aber ein Tabu
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