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Liebe, Sex und Wir

Judka Strittmatter
freie Journalistin und Autorin
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piqer: Judka Strittmatter
Donnerstag, 04.08.2016

Psychologie der Sommerferien

Ferien sind kein Luxus, sie sind lebenswichtig. Dieser Text gibt keine Tipps dazu, wie man seine Sonnenbräune intensiviert, gute von schlechten Hotels unterscheidet oder als erster sein Handtuch auf den Liegen am Pool drapiert. Er befasst sich vielmehr mit den psychologischen Hintergründen, die dem Urlaubmachen inne wohnen. Wussten wir schon, dass die Vorfreude darauf oft größer ist als die in der freien Zeit tatsächlich empfundene? Dass es also Sinn macht, die große Auszeit des Jahres so früh wie möglich zu planen, um die Freude so lang wie möglich auszudehnen? Und wo wir alle so fotosüchtig sind: Bilder während intensiver Erlebnisse zu schießen raubt diesen den Tiefgang. Liegt auf der Hand: Anstatt ganz und gar einzutauchen in eine Sache, verheddert man sich in zweien. Es bringt auch nichts das Urlaubsziel nach gesellschaftlichen Zwängen zu erwählen, ganz nach dem Motto: Korsika ist in, als auf nach Korsika. Und last but not least lassen sich gute Ferien-Gefühle am besten wieder antriggern, wenn man einen Song aus dieser Zeit hört oder noch einmal an der seinerzeit benutzten Sonnencreme schnuppert. Da können sich dann draußen gern schon die Herbststürme zusammenziehen. Wenn einer nämlich liebsame Erinnerungen zuverlässig wieder aufscheinen lassen kann, dann ist das unser Geruchssinn. Gute Reise.

Psychologie der Sommerferien
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