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Liebe, Sex und Wir

Judka Strittmatter
freie Journalistin und Autorin
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piqer: Judka Strittmatter
Montag, 19.06.2017

„Auch sollte man in Beziehungen darauf achten, dass man sich nicht zu nah ist"

Ich schätze den Paartherapeuten Michael Mary für seine klaren und nüchternen Ansagen zum Thema Liebe und Sex und wie das alles bleibt, was es ist oder eben auch nicht. Hier nochmal ein kleiner Rundumschlag für alle, die mit der Sexlosigkeit in ihrem Beziehungsleben hadern oder mit Beziehungslosigkeit in ihrem Sexleben und für alle anderen auch, die immer denken, eine Beziehung muss zu jeder Zeit das Nonplusultra unserer Lebens sein. Und wie wir uns selbst überfordern mit unserem maßlosen und bekloppten Anspruch an Rundum-Perfektion ein Leben lang. Wird nicht klappen. Strengt nur an. Macht auch nicht gerade sympathisch – dieser Anspruch. Leben ist das, was passiert, während du andere Pläne hast. Und Beziehungen verlaufen in Phasen. Und kein Sex für immer ist auch keine Lösung.   

Zitat:

„Und wenn einer mit der Länge einer Phase nicht einverstanden ist?

Dann kann man vielleicht beim Fachmann schauen lassen, ob es irgendwelche Probleme gibt, die der Sexualität im Weg stehen. Oder man kann denken: Noch fünf Jahre, dann sind die Kinder groß, dann bin ich weg. 

Oh Gott …

Gar nicht, und das ist ja keine Empfehlung. Man soll sich nur nicht ständig am Ideal messen und Unerfüllbares erwarten, sondern gucken, wie die Tatsachen sind, sich abfinden. Oder eben nicht …"

„Auch sollte man in Beziehungen darauf achten, dass man sich nicht zu nah ist"
8,6
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