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Klima und Wandel

Wie Fossil-Lobbys bis heute den Diskurs zur Klimakrise verzerren

Sara Schurmann
Freie Journalistin
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Sara SchurmannMontag, 01.11.2021

Sie sind nicht so richtig sicher, wie schlimm genau die Klimakrise eigentlich ist? Was jetzt wirklich helfen würde, um sie abzubremsen und wie schnell wir dazu etwas umgesetzt haben müssen?

Damit sind Sie nicht allein. Und es liegt nicht (nur) daran, dass diese Krise komplex ist, sondern vor allem daran, dass Lobbyist:innen der Fossil-Industrie genau dafür sorgen. Mit sehr viel Geld und Arbeit streuen sie Zweifel und pflanzen Narrative, die bis heute den öffentlichen Diskurs prägen.

Und die Fossil-Industrie ist nicht die einzige, die sich die Taktiken der Zigarettenfirmen abgeschaut hat. Als die Erkenntnisse zu erdrückend wurden, dass Rauchen Krebs erzeugt, konnten die Hersteller:innen es nicht mehr einfach leugnen. Stattdessen begann sie mächtige Kampagnen, um Zweifel an den Ergebnissen der Studien zu streuen. Ihr Kalkül: Wenn die Ursache und Wirkung nicht eindeutig belegt wären, könnten Regierungen auch nicht eingreifen und ihr Geschäftsmodell zerstören. Auch die jahrzehntelangen politischen Diskussionen um Glyphosat wären ohne die Verwirrungstaktiken von Lobbyisten wohl sehr viel schneller beendet gewesen (u.a. dazu hier eine zweite, sehr sehenswerte Arte-Doku zum Thema).

Haben Sie alles schon gehört? Aber so richtig schlimm ist's ja nur in den USA, denken Sie? Hier in Deutschland würde uns das nicht passieren?

Dann empfehle ich Ihnen das Buch "Die Klimaschmutzlobby" von den Journalist:innen Annika Joeres und Susanne Götze. Die beiden erklären die Taktiken und Verbindungen noch mal detailliert für unterschiedliche Länder – auch für Deutschland. (Wer nicht lesen mag, kann sich zum Beispiel auch dieses ausführliche Gespräch von Annika Joeres mit Tilo Jung anschauen.)

Björn Lomborg, von dem in der Arte-Doku die Rede ist, darf übrigens bis heute immer wieder in der Tageszeitung "Die Welt" veröffentlichen, zuletzt im Februar dieses Jahres. Dass der Däne mittlerweile sagt, er glaube an den menschengemachten Klimawandel, heißt nicht, dass er den erdrückenden wissenschaftlichen Konsens wirklich anerkennt. Diesen Eindruck zu erwecken, ist aber genau Teil der Strategie von Klimaskeptiker:innen.

Wie Fossil-Lobbys bis heute den Diskurs zur Klimakrise verzerren

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