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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Montag, 09.05.2016

Warum RWE, Eon & Co. Eva Mustermann fürchten müssen

Seit einigen Jahren macht der „Prosumer“ in der Energiebranche die Runde. Der Begriff meint all diejenigen Haushalte, die Strom nicht nur konsumieren, sondern auch produzieren, in der Regel mit einer Solaranlage. Ihren Hausmacher-Strom verbrauchen sie selbst, Überschüsse speisen sie ins Netz. Doch nun klopft bereits der „Prosumer 2.0“ an der Tür. Statt nicht benötigte Energie ins Netz zu leiten, versorgt er damit andere Haushalte - in Konkurrenz zu RWE, Eon & Co. Möglich machen das die Batteriespeicher, deren Preise gerade im Sinkflug sind.

Spiegel Online beschreibt nun, welche Geschäftsmodelle daraus erwachsen. Besonders interessant ist die Strategie der etablierten Versorger. Sollte der Prosumer 2.0 tatsächlich zu einem Massenphänomen werden, ändert sich ihre Rolle radikal: Sie werden zu Maklern, die Produzenten mit den Kunden zusammenbringen und dafür sorgen, dass Stromangebot und -nachfrage stets im Gleichgewicht sind. Der Text macht deutlich, warum die Energiebranche derzeit so spannend ist – wo sonst gibt es heute so viel Spielraum für neue Akteure und Geschäftsmodelle?

Einen Hype macht Spiegel Online aus dem Prosumer 2.0 aber nicht – der Autor weist auf die ökonomischen und wirtschaftlichen Hürden hin, die noch zu nehmen sind. Auch das spricht für den Text.

Warum RWE, Eon & Co. Eva Mustermann fürchten müssen
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