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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 23.11.2016

Warum es auch unter Trump keine Renaissance der Kohle geben wird

Ohio, Pennsylvania, West Virginia und Kentucky sind die Kohlestaaten der USA. Hier finden sich die größten Vorkommen der Nation. Und sie sind Trump-Land. Der neue Präsident hat die Wähler in diesen Staaten mit dem Versprechen geködert, die Kohleindustrie wiederzubeleben. Das hat ihm den Sieg in den Swing States Ohio und Pennsylvania gesichert – zwei enorm wichtige Bausteine auf dem Weg ins Präsidentenamt. Doch Trump wird sein Versprechen nicht halten können, da es an Nachfrage für die Kohle fehlt. Selbst wenn er tatsächlich die Umweltauflagen lockern wird: Die Kohle hat den Wettbewerb mit Erdgas, Solar- und Windenergie längst verloren.

In diesen Tagen erscheinen zuhauf Beiträge, die sich mit der Energie- und Klimapolitik Trumps beschäftigen. Die meisten davon widmen sich dem Thema aus der Ferne. Anders dagegen das Stück von Kathrin Werner in der SZ, die für verschiedene Medien als New-York-Korrespondentin tätig ist. Sie kennt den Niedergang der US-Kohleindustrie aus eigener Anschauung. Umso überzeugender kann sie beschreiben, warum sich die Kohlereviere so sehr an Trump klammern – obwohl doch schon vor der Wahl klar war, dass es keine Renaissance der Kohle geben wird.

Warum es auch unter Trump keine Renaissance der Kohle geben wird

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