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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Montag, 20.03.2017

Warum eine Aufspaltung des deutschen Strommarktes die Energiewende voran bringen kann

In Deutschland wird inzwischen sehr viel Energie durch Windkraftanlagen erzeugt, von denen sehr viele im Norden der Republik stehen. Die großen Städte und die Industriezentren befinden sich allerdings eher im Süden. Das bedeutet, um all den Windstrom dorthin zu transportieren, wo er benötigt wird, braucht es Stromkabel. Und zwar deutlich mehr und leistungsfähigere als die bislang vorhandenen. Mit dem fortschreitenden Ausbau der Offshore-Windkraft vor der deutschen Küste wird der Bedarf weiter steigen.

Neue Stromleitungen bedeuten allerdings hohe Kosten und viel Ärger mit Bürgerinitiativen – weswegen der Ausbau schleppend voran geht.

Die Situation führt dazu, dass Stromlieferungen momentan unter allem anderen als marktwirtschaftlichen Bedingungen verhandelt werden.

Wieso das so ist, wie das abläuft und warum eine Aufspaltung des deutschen Strommarktes in zwei Teile eine sinnvolle Antwort auf die bestehenden Probleme bei der Energieversorgung sein könnte, beschreibt dieser Text in der taz.

Wer verstehen will, warum die Energiewende nicht nur Ausbau von erneuerbaren Energien bedeutet, sondern unbedingt auch das so genannte „Strommarktdesign“ angegangen werden muss, sollte hier unbedingt reinlesen.

Warum eine Aufspaltung des deutschen Strommarktes die Energiewende voran bringen kann
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