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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 08.06.2016

Warum die AfD den Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und Klimawandel bezweifelt

Grün und braun ging in den Siebziger Jahren gut zusammen — die Umweltbewegung hat ihre Wurzeln nicht nur im linken und christlich-liberalen Milieu, sondern auch in rechtsextremen Kreisen. Bei den Grünen zum Beispiel gab es in ihren frühen Tagen einen starken völkischen Flügel (,der die Partei jedoch schon in den frühen Achtzigern wieder verließ, da seine Positionen keine Mehrheit fanden).

Heute dagegen findet sich das rechtskonservative und -extreme Spektrum auf der anderen Seite. So reiht sich die AfD bei den Klimaskeptikern ein (und findet sich dort in Gesellschaft mit Donald Trump). Warum ist das so? Dieser Frage geht der Journalist Marcel Hänggi im Blog eines Verbunds Schweizer Medien (u.a. Basler Zeitung und Tages-Anzeiger) nach. Zwei Erklärungen bietet der Autor an: die Liebe des rechten Randes zu Verschwörungstheorien sowie der Fokus auf eine Politik, die zuerst (und als zweites und als drittes) nach dem eigenen Vorteil fragt. Also eine Art „Nach uns die Sintflut"-Politik.

Hänggi führt seine Thesen leider nicht weiter aus, er liefert nur eine kleine Skizze. Egal. Hilfreich ist sein Blogpost auf jeden Fall — als Erklärungsmuster, wenn man mal wieder fassungslos auf krude These zum Klimawandel aus dieser Ecke stößt.

Warum die AfD den Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und Klimawandel bezweifelt
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