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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann

Warum der niedrige Ölpreis gut für das Klima sein könnte

Die Grünen zogen 1998 mit einer interessanten Forderung in die Bundestagswahl: Der Benzinpreis solle per Steuererhöhung auf fünf D-Mark pro Liter, also etwa 2,50 Euro, steigen. Denn je teurer der Sprit ist, desto weniger Auto fahren die Leute, so die Logik – Umweltschutz durch den Geldbeutel.

Heute, fast zwanzig Jahre später, kostet der Liter Benzin gerade einmal 1,20 Euro. Rohöl ist so billig wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Eine Katastrophe für Klimaschutz und Energiewende? Nicht unbedingt, meint der ZEIT-Autor Toralf Staud in einer Analyse für das Greenpeace Magazin. Zwar habe der niedrige Ölpreis zur Folge, dass SUVs und Ölheizungen attraktiver werden. Auf der anderen Seite gebe der Preisverfall Regierungen die Gelegenheit, Subventionen für fossile Energie zu kappen – um nur ein Argument von Staud zu nennen.

Der Text ist schon ein paar Monate alt. Macht aber nichts, denn die Ölpreise sind seitdem noch weiter gesunken, so dass die Argumentation Stauds nicht an Aktualität verloren hat.

Warum der niedrige Ölpreis gut für das Klima sein könnte

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Kommentare 3
  1. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor 11 Monaten

    Das andere Argument ist ebenso wichtig: Der niedrige Ölpreis macht es unattraktiv in die wahnwitzig teure Bohrung in großen Meerestiefen zu investieren. Das selbe gilt für Schieferöl. Das bedeutet, dass langfristig eine Menge Öl in der Erde bleiben wird, wo es hingehört.

    1. Ralph Diermann
      Ralph Diermann · vor 11 Monaten

      Stimmt. Das wollte ich in meinem piq nur noch nicht verraten...

    2. Georg Wallwitz
      Georg Wallwitz · vor 11 Monaten

      @Ralph Diermann Es muss ja bis zuletzt spannend bleiben!

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