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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Dienstag, 28.03.2017

Trump: Mit der Dampfwalze durch die Klimapolitik

Die Erleichterung war groß, als Trump letzte Woche mit der Demontage von Obamacare am Kongress scheiterte. Ebenso, als Richter seinen Einreisestopp für Bürger einiger islamischer Länder kassierten. Viele deutsche Medien kommentierten das mit dem Tenor: Ganz so schlimm wird es mit Trump schon nicht werden, weil er viel zu dämlich/ungeduldig/desinteressiert ist, um seine Ankündigungen aus dem Wahlkampf tatsächlich wahr zu machen.

Mit der Fokussierung auf Obamacare und Einreisestopp gerät allerdings aus dem Blick, dass Trump auf anderen Politikfeldern bereits großen Schaden angerichtet hat. Nicht mit Gesetzen, sondern mit vielen „kleinen“ Executive Orders, mit Personal- und Budgetentscheidungen, die Errungenschaften der Obama-Ära mit einem Federstrich zunichte machen. Allen voran in der Klimapolitik, wo Trump binnen kürzester Zeit einen radikalen Kurswechsel vollzogen hat.

So hat Trump jetzt den Clean Power Plan zurückgenommen, das Herzstück der Klimapolitik seines Vorgängers. Die New York Times analysiert, was diese und andere klimapolitische Entscheidungen des Präsidenten bedeuten. Für die amerikanische Wirtschaft, die Arbeitsplätze, den Energiemix, die Klimabilanz der USA – aber auch für die Zukunft des Pariser Klimaabkommens.

Fazit: Selbst wenn Trump mit seinen „großen“ Gesetzen auch künftig immer wieder vor die Wand fahren wird, ist doch der Schaden, den er in seinem Regierungsalltag anrichtet, immer noch immens.

Trump: Mit der Dampfwalze durch die Klimapolitik
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Kommentare 2
  1. Uwe Pfl-ügl
    Uwe Pfl-ügl · vor 10 Monaten

    Ja,und? Der Klimawandel findet statt,wie viel der Mensch daran beteiligt ist kann man kaum abschätzen.Noch viel weniger weiß man ob das vermeiden von CO² irgendetwas am Klimawandel ändert.Das was in Deutschland stattfindet mit der "Energiewende" ist nur sinnloses Geld umschichten von unten nach oben.

    1. Ralph Diermann
      Ralph Diermann · vor 10 Monaten

      Laut UN-Klimarat sind menschliche Aktivitäten mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit die Hauptursache für den Temperaturanstieg (Quelle: 5. Sachstandsbericht des IPCC)