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Klima und Wandel

Nick Reimer
diplomierter Energie- und Umweltverfahrenstechniker, Wirtschaftsjournalist und Bücherschreiber
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piqer: Nick Reimer
Donnerstag, 11.07.2019

Städte sind von der Klimaerhitzung besonders betroffen

Prognosen zufolge wird sich die Stadtbevölkerung bis zum Jahr 2050 weltweit verdoppeln. Dadurch wird sich auch die Anzahl der Menschen und die Vermögenswerte erhöhen, die Klimarisiken ausgesetzt sind. Und die werden drastischer, als bislang angenommen, wie eine heute veröffentlichte Studie der ETH Zürich zeigt: 77 Prozent der 520 größten Städte werden bis zum Jahr 2050 einen deutlichen Wandel der klimatischen Bedingungen erleben, auf der Nordhalbkugel müssen sich die Großstädte auf Klimabedingungen einstellen, wie sie heute mehr als 1.000 Kilometer weiter südlich vorherrschen.

Für die europäischen Metropolen bedeutet dies, dass die Temperaturen der Studie zufolge im Sommer um 3,5 Grad steigen, im Winter wird es sogar um durchschnittlich 4,7 Grad wärmer. London wird demnach Verhältnisse bekommen wie heute Madrid, das Klima in Paris wird den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen. Zudem liegen viele Metropolen direkt am Meer und sind vom steigenden Meeresspiegel bedroht.

Das Dramatische an dieser Studie: Für ihre Modellrechnungen nahmen die Wissenschaftler an, dass die Durchschnittstemperaturen nur um 1,4 Grad steigen. Aktuell ist die Welt aber auf einem Drei- bis Vier-Grad-Pfad bis Ende des Jahrhunderts.

Städte nehmen zwar nur etwa 3 Prozent der Erdoberfläche ein, aber sie verbrauchen global über 70 Prozent der verfügbaren Energie und emittieren über 70 Prozent des globalen energiebezogenen Treibhausgases. Bereits der Weltklimarat IPCC hatte in seinem Fünften Sachstandsbericht vor den Folgen der Klimaerhitzung für die Städte gewarnt. HIER gibt es eine detaillierte Zustandsanalyse für 500 europäische Städte.

Städte sind von der Klimaerhitzung besonders betroffen
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