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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung und Technology Review.

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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 17.04.2019

Professionelle Investoren entdecken Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Lange Zeit war Grünes Investment im Wesentlichen nur ein Thema für private Anleger. Seit einigen Jahren achten auch Institutionen wie Pensionskassen mehr und mehr darauf, wofür das Geld eigentlich arbeitet. Und nun ist die grüne (und weiter gefasst: nachhaltige) Geldanlage im Herzen des Kapitalismus angekommen: Professionelle Investoren richten ihre Anlageentscheidungen immer stärker daran aus, wie nachhaltig, umwelt- und klimafreundlich ein Unternehmen wirtschaftet. So lautet zumindest die These eines Autorenteams des Handelsblatts.

Sie belegen dies mit allerlei Zahlen und Zitaten – und haben drei Gründe dafür ausgemacht:

1. Die Kunden der Investoren drängen darauf, dass ihr Geld nachhaltig angelegt ist. Auf Rendite müssen sie dabei nicht verzichten: Nachhaltigkeitsindizes erzielen nach Angaben des Vermögensverwalters Blackrock eine ähnliche oder sogar etwas bessere risikogewichtete Rendite.

2. Umweltkriterien bei Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen begrenzt Risiken: Muss ein Konzern wegen eines Umweltskandals Strafe zahlen oder Reputationsschäden hinnehmen, mindert das oftmals den Börsenwert. Leider gehen die Autoren hier nicht auf die so genannte Carbon Bubble ein, vor der viele Ökonomen warnen: Mit dem Kampf gegen den Klimawandel werden Investitionen in fossile Energien – etwa in die Ölindustrie – massiv an Wert verlieren.

3. Banken sind schon bald regulatorisch verpflichtet, ihre Risiken in diesem Bereich offen zu legen.

Alle Ampeln auf Grün also an der Wall Street und in der Londoner City? Von wegen – das zeigt eine Zahl aus dem Artikel, die kräftig Wasser in den Wein gießt: Gerade einmal ein Viertel des weltweit verwalteten Vermögens wird bislang nachhaltig angelegt. Ein Anfang, aber für eine echte Trendwende bei Weitem zu wenig.

Professionelle Investoren entdecken Nachhaltigkeit und Klimaschutz
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Kommentare 2
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · Erstellt vor 6 Monaten ·

    Ein Viertel des globalen Vermögens finde ich erfreulich viel. Hat mich überrascht. Gerne mehr natürlich....aber immerhin.

  2. Klaus Gourgé
    Klaus Gourgé · Erstellt vor 6 Monaten ·

    Es wäre schon eine ironische Pointe, wenn ausgerechnet von den Finanzmärkten die entscheidenden Impulse zur Nachhaltigkeit kommen... Kapitalismus neu, dieses Mal in Grün!

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