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Klima und Wandel

Nach der COP26: Die Entmachtung der Politik

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung sowie für einige Fachzeitschriften.

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Ralph DiermannMontag, 15.11.2021

Was hat die Klimakonferenz von Glasgow gebracht? Christopher Schrader hat für Riffreporter eine gute Zusammenfassung geschrieben, gepiqd von Daniela Becker. Als Ergänzung möchte ich eine Einschätzung des taz-Redakteurs Bernhard Pötter empfehlen, der in der COP26 einen bemerkenswerten Kipppunkt ausgemacht hat: An Stelle staatlicher Akteure übernähmen jetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beim Klimaschutz das Ruder. In Glasgow ist eine Machtverschiebung deutlich geworden, die das ganze Klimaregime der nächsten Jahre und Jahrzehnte dominieren wird, schreibt er.

Für Pötter ist die internationale Klimapolitik der letzten Jahrzehnte mit den COPs in ihrer bisherigen Form am Ende. Daher komme es nun auf nicht-staatliche Akteure an, den Klimaschutz voranzutreiben. Und die sind sowas von bereit: Kapital für die nötigen Investitionen ist reichlich vorhanden, die Technologien sind da, globale Unternehmen sehen hier Zukunftsmärkte und wollen kräftig investieren. „Die Unternehmen treiben inzwischen die Regierungen vor sich her“, zitiert er Bob Ward, Klima-Experte der London School of Economics.

Dazu komme die globale Landschaft aus Thinktanks, Unternehmensberatungen, Forschungsinstituten, Stiftungen und Umweltorganisationen und anderen, gegen die Regierungen kaum mehr Politik machen könnten. Und nicht zu vergessen der Druck der Straße, allen voran von der jungen Generation.

Für Pötter birgt der rasant wachsende Einfluss der nichtstaatlichen Akteure allerdings auch eine Gefahr für die ärmeren Staaten. „Wer als Land, Region oder Volksgruppe nichts auf dem Markt des Klimakapitalismus anzubieten hat, fällt hinten runter“, schreibt er. Das zu verhindern, könnte künftig eine zentrale Aufgabe der internationalen Klimakonferenzen sein, so der taz-Redakteur.

Nach der COP26: Die Entmachtung der Politik

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