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Klima und Wandel

Dominique Lenné
Dominique Lenné
Community piq
Sonntag, 03.03.2019

Methan-Konzentration in der Luft steigt nach Plateau wieder an

Methan ist das zweitwichtigste Klimagas. Sein Anteil am Treibhauseffekt, dem sogenannten "Strahlungsantrieb" (radiative forcing) beträgt zur Zeit etwa ein Viertel des Wertes, den CO2 verursacht. (1)

Methan gelangt in die Atmosphäre durch Viehhaltung, Reisanbau (2), sich-zersetzender Vegetation, Kohleabbau und Erdgasgewinnung. Der Anstieg der  Methankonzentration war zwischen 2000 und 2007 fast zum Stillstand gekommen, hat sich seitdem aber wieder beschleunigt, was in einem kürzlich erschienenen Paper einer Gruppe um Euan Nisbet aus London untersucht wurde (3).

Die Wissenschaftler konnten keine eindeutige Ursache für den erneuten Anstieg ausmachen; sie kann sowohl in einer Zunahme biologischer oder technischer Erzeugung, als auch einer Abnahme des Methanabbaus, als auch einer Mischung von beidem bestehen - hier fehlen einfach detaillierte Daten.

Methan ist insofern gutmütiger als CO2, als es eine wesentlich geringere Lebensdauer in der Atmosphäre hat. Auf jeden Fall jedoch macht das zusätzliche Methan die Begrenzung des Klimawandels schwieriger, und mehr Konsequenz umso notwendiger.

(1) https://en.wikipedia.org/wiki/Greenhouse_gas#cite_ref-forster_table_of_ghg_conc_53-0

(2) http://www.ghgonline.org/methanerice.htm

(3) https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1029/2018GB006009

Methan-Konzentration in der Luft steigt nach Plateau wieder an
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