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Klima und Wandel

Klimaschutz auf dem Rechtsweg jetzt nicht mehr ausgeschlossen

Nick Reimer
diplomierter Energie- und Umweltverfahrenstechniker, Wirtschaftsjournalist und Bücherschreiber
Zum piqer-Profil
Nick ReimerDienstag, 30.01.2018

Um New York ist es in Zukunft schlecht bestellt: Kaum eine Stadt auf dieser Welt bietet so viel Angriffsfläche für den steigenden Ozeanpegel. New York City besteht aus mehreren Inseln und Halbinseln und hat etwa 1.000 Kilometer Küstenlinie. Würde heute eine drei Meter hohe Sturmflut auf die Stadt zurollen, wäre dies eine "Jahrhundertflut". Für Manhattan bedeutet dies: Battery Park City stünde genauso komplett unter Wasser wie die Börse auf der Wall Street und das World Financial Center, das Bellevue Hospital Center wäre genauso im Wasser versunken wie das New York University Medical Center, sämtliche Häfen genauso unpassierbar wie diverse Brückenköpfe und natürlich die U-Bahn-Schächte, die schon im normalen Zustand mit Riesenaufwand leergepumpt werden müssen, weil ständig Wasser hereinläuft.

Nun hat die Stadt New York reagiert, sie zieht gegen ExxonMobil, BP, Chevron, ConocoPhillips und Shell vor Gericht. Hauptpunkt der Anklage: Die Fossilkonzerne seien verantwortlich für Klimaschäden in der Stadt.

Ein neuer Trend: Ein peruanischer Bauer verklagt in Deutschland RWE, in den Niederlanden verurteilte ein Gericht die Regierung zu mehr Klimaschutz. Das kalifornische Richmond verklagt wie New York Ölkonzerne wegen der Folgen des Klimawandels – und lässt sich auch dadurch nicht beirren, dass eine Chevron-Raffinerie größter Arbeitgeber am Ort ist. Andere Gemeinden wie San Francisco haben ähnliche Verfahren angestrengt. Jugendliche verklagen sogar die US-Bundesregierung, weil sie nicht ausreichend gegen den Klimawandel tätig geworden sei und so ihr Recht auf Freiheit und Wohlstand verspiele.

Klimaschutz also auf dem Rechtsweg? Alexandra Endres hat sich auf den Weg gemacht zu ergründen, wie groß die Chancen sind. Die Unterstützer der Klagen vergleichen ihr Anliegen mit den Gerichtsverfahren gegen die Tabakindustrie. Und die ist ja dann irgendwann zum Schadenersatz für die angerichteten Gesundheitsschäden verurteilt worden – in Höhe von mindestens 206 Milliarden Dollar.

Klimaschutz auf dem Rechtsweg jetzt nicht mehr ausgeschlossen

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Kommentare 1
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor fast 4 Jahre

    Alexandra Endres ist auch als piqerin aktiv. Hier ihre Empfehlungen: https://www.piqd.de/us...

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