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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Freitag, 19.02.2016

Kampf gegen die Solarenergie: So torpedieren Lobbyisten in den USA die Energiewende

Wer in Florida lebt, kann sich über 300 Sonnentage im Jahr freuen. Beste Voraussetzungen eigentlich, um kräftig in die Solarenergie zu investieren. Doch weit gefehlt. Im nationalen Vergleich läuft der selbst ernannte Sunshine State unter Ferner liefen.

Für den Rolling Stone ist Florida ein Musterbeispiel dafür, wie mächtige Lobbygruppen mit enorm viel Geld und allerlei schmutzigen Tricks versuchen, die Energiewende in den USA zu torpedieren. In einer langen Reportage beschreibt das Magazin, wie Energieversorger in Florida ein Referendum für eine bessere Solarförderung zum Scheitern gebracht haben – obwohl neben Klimaschützern sogar Republikaner und Tea-Party-Aktivisten die Initiative unterstützt haben.

Auch wenn sich das Stück mitunter in für Nicht-Amerikaner weniger interessante Details verliert, lohnt die Lektüre sehr. Die Reportage ist ein Lehrstück über Lobbyismus – und über ein System, das eine solche Einflussnahme zulässt. Und es endet mit einer ermutigenden Einschätzung: Die Solarenergie wird sich auch in den USA nicht stoppen lassen. Warum? Weil sie als eines der wenigen politischen Themen ideologisch sowohl Republikanern als auch Demokraten ins Konzept passt.

Kampf gegen die Solarenergie: So torpedieren Lobbyisten in den USA die Energiewende
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