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Klima und Wandel

Dominique Lenné
Community piq
Mittwoch, 09.01.2019

Grünes Bauen mit Fehlern

Der Gebäudesektor ist verantwortlich für 40% der globalen Treibhausgasemissionen, nicht gerechnet die Emissionen für die entsprechende Zement- und Stahlherstellung, die nochmals einige Prozent ausmachen. 

Die naheliegende Lösung einer Treibhausgas-Steuer ist unpopulär weil angeblich unsozial.

Es bleiben also nur Bauvorschriften als "gefälligere" Maßnahmen übrig.

Hier gibt es einen Lichtblick: Seit 1. Januar 2019 müssen alle neuen öffentlichen Gebäude der EU gemäß dem angenäherten Nullenergiestandard gebaut sein. "Angenähert" heißt hier, dass die mit dem Bau verbundenen Emissionen nicht einberechnet werden. Ab 2021 folgen andere Gebäude nach. Auch in anderen Gebieten der entwickelten Welt wird diese Regelung eingeführt werden. 

Dies kann jedoch nur ein erster Schritt sein, denn pro Jahr wird in den Industrieländern nur 1% der Häuser ersetzt.

Würden die Emissionen für den Bau miteinbezogen, würde mehr mit Holz gebaut werden. Holz zu verbauen und dafür neue Bäume wachsen zu lassen bindet Kohlenstoff aus der Luft. Holz hat von Natur aus gute Wärmeisolierungswerte und ist leicht. Das Feuerproblem hat man im Griff. Holz hat hier durchaus auch Vorteile: Stahl wird in der Hitze weich - dicke Holzbalken kohlen zwar oberflächlich an, bleiben aber noch lange tragfähig.

Der erste Wolkenkratzer aus Holz ist der Mjostarnet-Turm in Brumunddal in Norwegen mit 85 m Höhe. Das Holz für ihn wurde in einem Umkreis von 50 km geschlagen und verarbeitet.

Grünes Bauen mit Fehlern
8,6
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Kommentare 2
  1. Marcus von Jordan
    Marcus von Jordan · vor mehr als ein Jahr

    Der Holzwolkenkratzer freut mich enorm gerade! :)
    Wir haben auch in Holz und Öko gebaut und waren damit bedeutend günstiger, als die Angebote zum konventionellen Ziegelbau.

    1. Dominique Lenné
      Dominique Lenné · vor mehr als ein Jahr

      Weißt du, wie es um die Dauerhaftigkeit von Holzbauten steht - Stichwort Schädlinge, Pilzbefall, Verrottung?

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