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Klima und Wandel

Diese "Kohlenstoffbomben" sollen noch gezündet werden

Daniela Becker
Autorin

"Wie kann die Klimakrise gelöst werden?" ist die Frage, die mich am meisten beschäftigt. Ich bin Mitglied von RiffReporter, einem Autorenkollektiv und einer Genossenschaft für freien Journalismus.

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Daniela BeckerSonntag, 22.05.2022

Der Guardian hat geplante Öl- und Gasproduktionen zusammengetragen, die – würden sie realisiert – in jedem Fall das 1,5-Grad-Ziel verhindern würden.

Die aufgelisteten Daten sind erschütternd und schon für diese Arbeit ist der Text lesenswert. Von vielen Wissenschaftlern und klimabewegten Medienmenschen wurde auch die sehr klare Sprache des Beitrags gelobt.

So wird das Greenwashing der verantwortlichen Konzerne deutlich benannt:

The exclusive data shows these firms are in effect placing multibillion-dollar bets against humanity halting global heating. Their huge investments in new fossil fuel production could pay off only if countries fail to rapidly slash carbon emissions, which scientists say is vital.

Die enormen Investitionen in die Produktion neuer fossiler Brennstoffe könnten sich nur dann auszahlen, wenn die Länder es nicht schaffen, die Kohlenstoffemissionen rasch zu senken. Diese Firmen planen also im wahrsten Sinne des Wortes unsere Zukunft zu verkaufen.

Für diesen Text haben die Autoren ein neues Wort geprägt: „Kohlenstoffbomben“. Also eine tödliche Waffe, die kurz vor der Zündung steht.

The fossil fuel industry’s short-term expansion plans involve the start of oil and gas projects that will produce greenhouse gases equivalent to a decade of CO2 emissions from China, the world’s biggest polluter.

These plans include 195 carbon bombs, gigantic oil and gas projects that would each result in at least a billion tonnes of CO2 emissions over their lifetimes, in total equivalent to about 18 years of current global CO2 emissions. About 60% of these have already started pumping.

Über die Hälfte dieser Ausbeutungsstätten sind bereits in Betrieb.

Die USA, Kanada und Australien gehören zu den Ländern mit den größten Expansionsplänen. In diesen drei Ländern werden außerdem mit die höchsten Pro-Kopf-Subventionen für fossile Brennstoffe weltweit gezahlt.

Das "schmutzige Dutzend" der größten Ölgesellschaften wird nach den Berechnungen des Guardians bis zum Ende des Jahrzehnts jeden Tag 103 Millionen Dollar pro Tag für den Rest des Jahrzehnts für die Ausbeutung neuer Öl- und Gasfelder ausgeben, die nicht verbrannt werden dürfen, wenn die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt werden soll.

Diese "Kohlenstoffbomben" sollen noch gezündet werden

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