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Klima und Wandel

Die UN konferiert zum Schutz der Hochsee, und keinen interessiert's

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung, für Riffreporter sowie für einige Fachzeitschriften.

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Ralph DiermannDienstag, 28.02.2023

Auf weiten Teilen der Erdoberfläche geht es zu wie im Wilden Westen, weitgehend gesetzlos – auf den Weltmeeren außerhalb der nationalen Hoheitsgebiete. Dort gelten nur wenige Regeln, die zudem nur sehr locker durchgesetzt werden. Das verleitet dazu, die dortigen Fischbestände auszubeuten und, perspektivisch, Tiefsee-Bergbau zu betreiben.

Eine UN-Konferenz soll dem nun Einhalt gebieten – doch kaum jemand nimmt davon Notiz. Bei der „Regierungskonferenz über die biologische Vielfalt der Meere in Gebieten jenseits der nationalen Gerichtsbarkeit (BBNJ)“ handelt es sich um „eine der wichtigsten Veranstaltungen dieser Art, von der noch niemand etwas gehört hat“ schreibt Guardian-Autorin Karen McVeigh. Ziel ist ein Abkommen, das große Teile der Hochsee vor Ausbeutung schützen soll. Vorherige Konferenzen zu diesem Thema blieben ohne Ergebnis.

McVeigh arbeitet in ihrem Artikel heraus, warum es der Weltgemeinschaft so schwer fällt, hier zu einer Einigung zu kommen. Da sind zum einen praktische Fragen: Wie kann man Meeresgebiete wirkungsvoll überwachen, die zu keinem Staat gehören – und wer soll das tun? Wie passt ein möglicher Bann der Fischerei auf hohe See zu den Fangquoten, die der Industrie zugestanden worden sind?

Doch auch ethische Fragen stehen einem Abkommen entgegen: Wie will man rechtfertigen, dass Länder künftig von der Nutzung der Ressourcen auf hoher See ausgeschlossen werden, die diese bislang unberührt gelassen haben?

Klar ist jedenfalls, so die Autorin: Gelingt den Staaten kein Abkommen, ist der im vergangenen Dezember von der UN-Biodiversitätskonferenz getroffene – und weithin bejubelte – Beschluss, bis 2030 weltweit 30 Prozent der Erdoberfläche unter Schutz zu stellen, nicht zu erreichen.

Die UN konferiert zum Schutz der Hochsee, und keinen interessiert's

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Kommentare 1
  1. Lutz Müller
    Lutz Müller · vor 12 Monaten

    Europe Calling veranstaltet am 7. März ein Webinar zum Tiefseebergbau: "In den Abgrund?"
    mit Steffi Lemke und weiteren Gästen u.a. aus Wissenschaft und Wirtschaft:
    https://eu01web.zoom.u...

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