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Klima und Wandel

Die Klimakrise ist längst da

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung sowie für einige Fachzeitschriften.

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Ralph DiermannMontag, 18.10.2021

Der „Guardian“ nimmt die bevorstehende Weltklimakonferenz in Glasgow zum Anlass, in einem sehr dichten, großartig illustrierten Beitrag zusammenzufassen, wie weit die Klimakrise bereits fortgeschritten ist – und wie sie sich abhängig vom künftigen Emissionsniveau weiter entwickeln wird.

Bis vor Kurzem bewegte sich die menschliche Zivilisation in einem engen, stabilen Temperaturbereich, so das Autorenteam. Durch die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle haben wir diese Grenzen nun durchbrochen – als hätten wir uns auf einen anderen Planeten verpflanzt, schreiben die Autoren. Bereits heute ist es auf der Erde so heiß, wie seit mindestens 125.000 Jahren nicht mehr. Die Atmosphäre enthält mehr Kohlendioxid als jemals zuvor in den letzten zwei Millionen Jahren. „Wir führen ein noch nie da gewesenes Experiment mit unserem Planeten durch", zitiert der Guardian die Klimaforscherin Katherine Hayhoe von der Texas Tech University.

Hitzewellen, Überflutungen, Waldbrände, Ernteverluste – die Autoren stellen im Detail anhand vieler Grafiken und Karten dar, was die steigenden Temperaturen für Mensch und Umwelt bedeuten. Nur zwei Beispiele: Selbst wenn wir einen 1,5-Grad-Pfad einschlagen, sehen wir im nächsten Jahrzehnt in großen Teilen der Welt klimabedingte Missernten, besonders weitflächig in Indien, Pakistan, den USA und Mexiko. In einem weiten Band um den Äquator wird die Zahl der Hitzewellen in den 2030er Jahren um 50 Prozent zunehmen, mit noch höheren Spitzentemperaturen als heute. Bei einem Plus von drei Grad werden etwa der Norden Brasiliens, der Südosten der USA, weite Teile Zentralafrikas, Indonesiens und der Philippinen unbewohnbar sein.

Die Klimakrise ist längst da

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Kommentare 1
  1. Klaus-Henning Bähr
    Klaus-Henning Bähr · vor einem Monat

    Wir sind dabei, einen Kipppunkt nach dem anderen zu reißen. Bevor Hamburg, London und Amsterdam unter Wasser sind, weil Polkappen und Grönlandeis geschmozen sind, werden wir eine weltweite Rebellion der Jungen gegen die Alten erleben, die sie für die Klimakatastrophe verantwortlich machen. Wenigstens das können wir noch verhindern durch radikales Umsteuern unserer zügellosen Konsumkultur.

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