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Klima und Wandel

Nick Reimer
diplomierter Energie- und Umweltverfahrenstechniker, Wirtschaftsjournalist und Bücherschreiber
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piqer: Nick Reimer
Mittwoch, 20.05.2020

Die Klimaerhitzung macht Tropenstürme heftiger

"Amphan" heißt der Zyklon, der gerade auf die Küsten Ost-Indiens und Bangladeschs  zusteuert. Experten sprechen von einem "Superzyklon" und warnen vor Flutwellen und Überschwemmungen. Windgeschwindigkeiten bis 170 Stundenkilometer werden vorhergesagt, Mrutyunjay Mohapatra, der Chef-Meteorologe von Indien: "Das sind heftige Windgeschwindigkeiten, die sehr große Schäden anrichten können." Mitten in der Corona-Krise müssen die Behörden Millionen Menschen evakuieren.

Tatsächlich nimmt die Stärke von tropischen Wirbelstürmen durch die Klimaerhitzung zu. Das geht aus einer neuen Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern hervor, die Satellitenbilder von Hurrikans von fast 40 Jahren analysiert haben. Die Ergebnisse bestätigen die Prognosen von Klimaforschern, die wegen höherer Durchschnittstemperaturen stärkere Wirbelstürme prognostizieren. Hurrikans sind tropische Wirbelstürme über dem Atlantik. Im indischen Ozean heißt das Wetterphänomen Zyklon, im Pazifik Taifun

Eigentlich beginnt die atlantische Hurrikan-Saison erst am 1. Juni, denn die Meerestemperaturen müssen mindestens 26,5°C erreichen. Doch in diesem Jahr haben die Menschen in Florida, USA, die erste Hurrikan-Warnung bereits hinter sich. Mit Hurrikan Arthur gab es nun den frühesten Hurrikan seit über 40 Jahren. Die Experten von AccuWeather erwarten für 2020 eine heftige Hurrikansaison. Bislang machten die Tropenstürme Mittel- und Nordamerika zu schaffen, mittlerweile aber bedrohen sie auch Europa.

Der weltweite Shutdown sorgt übrigens nicht dafür, dass die Treibhausgas--Konzentration in der Atmosphäre geringer wird: Sowohl auf der Zugspitze als auch auf dem Mauna Loa wurden im April 2020 neue Rekordkonzentrationen von etwa 416 ppm gemessen - fast 3 ppm mehr als im Vorjahr. Zwar kommen Schätzungen zu dem Ergebnis, dass in diesem Jahr der Ausstoß um 8 Prozent zurückgehen könnte - der stärkste Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg. In den Messreihen wird das aber ohne Auswirkung bleiben: Einmal freigesetztes Kohlendioxid hat eine Verweildauer von Jahrhunderten. Zudem machen sich die kurzfristigen Emissionsreduktionen im Vergleich zum riesigen CO2-Reservoir der Atmosphäre kaum bemerkbar.

Die Klimaerhitzung macht Tropenstürme heftiger

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