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Klima und Wandel

Nick Reimer
diplomierter Energie- und Umweltverfahrenstechniker, Wirtschaftsjournalist und Bücherschreiber
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piqer: Nick Reimer
Sonntag, 22.04.2018

Die Erderwärmung legt an Tempo zu

Einige Daten des vergangenen Jahres: 320 Milliarden Dollar Schäden durch Naturkatastrophen, 41 Millionen Asiaten, die durch die Rekordmonsunfluten in Mitleidenschaft gezogen wurden, 900.000 Afrikaner, die dürrebedingt ihren Grund und Boden aufgeben mussten, das Meereis der Arktis mit der historisch niedrigsten Winterausdehnung. Dazu ein unerwartet schneller Rückzug der Schelfeiskante an einigen schnell strömenden Gletschern der Westantarktis und der Antarktischen Halbinsel, das Erlahmen des Golfstroms im Atlantik, Gletschereis, das jetzt schon für immer verloren ist, die stärkste jemals gemessene Trübung der Stratosphäre durch ein Einzelereignis: All das sind Rekorde, die überraschen. Zwar haben Wissenschaftler derlei Extreme als Folge des Klimawandels vorhergesagt. Aber nicht für 2017, sondern irgendwann in der Zukunft.

Joachim Müller-Jung, bei der FAZ zuständig für das Ressort "Natur und Wissenschaft", schreibt:

"Tatsächlich gibt es empirisch immer mehr Indizien dafür, dass die ursprünglichen, im Wissenschaftsjargon als 'konservativ' – als zurückhaltend und vorsichtig – interpretierten Entwicklungen das wahre Ausmaß der globalen Veränderungen nicht mehr adäquat wiedergeben – immer weniger jedenfalls. Die Beschleunigung des Wandels legt an Tempo zu, an verschiedenen Stellen des Systems Erde sogar massiv."

Tatsächlich motiviere die Klimaforschung derzeit mit ihren Datenanalysen so etwas wie eine "neue Radikalität" im ökologischen Denken. Ein Vokabular, das nicht nur auf Parteitagen auftaucht, sondern auch vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, auf einer UN-Pressekonferenz jüngst verwendet wurde: Die Schlagzeilen würden dominiert von Spannungen und Konflikten auf der Welt, sagte Guterres in New York, "die Wahrheit aber ist, dass der Klimawandel die größte systemische Bedrohung für die Menschheit ist".

Ach so, noch ein Rekord aus 2017: Nie wurden mehr Treibhausgase produziert, die Emissionen stiegen um 1,4 Prozent auf 32,5 Milliarden Tonnen.

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