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Klima und Wandel

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer

Der Klimawandel wird die Weltwirtschaft stärker bremsen als bisher bekannt

Im Dezember treffen sich die Staats- und Regierungschefs in Paris zur nächsten Weltklimakonferenz. Sie werden wieder über Geld streiten und über die Frage: Wie viel müssen die Staaten investieren, um den globalen Anstieg der Temperaturen zu begrenzen?

Wie teuer der Klimawandel der Weltwirtschaft zu stehen kommt, wenn die Erwärmung nicht begrenzt wird, haben nun Forscher der Stanford-Universität berechnet: Sollten die Temperaturen bis 2100 tatsächlich um vier Grad Celsius ansteigen wie in etlichen Modellen prognostiziert, dann wird die globale Wirtschaft dramatisch leiden - und zwar deutlich stärker als bisher meist angenommen.

Reiche Länder würden zwar noch einige Jahre von einem Anstieg der Temperaturen profitieren, aber sobald eine gewisse Schwelle überschritten werde, sei mit einem drastischen Einbruch der Konjunkturen zu rechnen.

Letztlich werde die Weltwirtschaft im Jahr 2100 um fast ein Viertel schwächer sein als im Falle stabiler Temperaturen. In der Studie sind mögliche Effekte von Naturkatastrophen übrigens noch nicht mit eingerechnet.

Der Klimawandel wird die Weltwirtschaft stärker bremsen als bisher bekannt

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