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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
Zum piqer-Profil
piqer: Daniela Becker
Freitag, 03.01.2020

Der Klimawandel ist inzwischen in den Wetterverläufen abzulesen

Gerade jetzt im Winter, wenn mal gerade wieder irgendwo besonders viel Schnee fällt oder es besonders kalt ist, deuten manche Menschen das als „Beweis“, dass eine Erderhitzung nicht stattfinden würde.

Ich selbst habe viele Male in Debatten zu dem Thema den Satz gesagt: "Klima und Wetter sind zwei verschiedene Dinge; das muss man trennen.“

However, on a global scale, that is no longer true, Knutti said. “Global mean temperature on a single day is already quite a bit shifted. You can see this human fingerprint in any single moment.

Eine neue Studie gibt nun Hinweise darauf, dass dies zumindest global betrachtet nicht mehr stimmt. Der menschengemachte Klimawandel ist inzwischen sogar in den Wetterverläufen abzulesen. Zu diesem Schluss kommen Klimawissenschafler in einer Studie, die im Fachmagazin Nature publiziert wurde.

“This ... is telling us that anthropogenic climate change has become so large that it exceeds even daily weather variability at the global scale,” Wehner said in an email. “This is disturbing as the Earth is on track for significantly more warming in even the most optimistic future scenarios.”

Die Studie ist auch deswegen so wichtig, weil für einzelne Extremwetterereignisse nicht die Erderhitzung als direkte Ursache festgelegt werden kann. Das Ergebnis könnte aber dazu beitragen, besser zu verstehen, wie sich die Wahrscheinlichkeiten solcher "Klasse von Ereignissen" unter dem anthropogenen Klimawandel verändert haben könnten.

Wie jede Computermodellierung enthält die Studie diverse Unsicherheiten etwa bei der Simulation verschiedener Klimazyklen. Einmal mehr wird aber bestätigt: Die Erderhitzung ist menschengemacht und ihre Auswirkung ist massiv.
Der Klimawandel ist inzwischen in den Wetterverläufen abzulesen
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Kommentare 1
  1. Reinhard Sczech
    Reinhard Sczech · vor 6 Monaten

    Tja, Dr. James E. Hansen hat ähnliches schon früher erklärt und 2016 bin ich im Blog „bits of science“ auf eine Grafik gestoßen, die plausible Argumente liefert, warum das Klimasystem Erde die 2 Grad Grenze schon gerissen hat.
    Was jeder Ingenieur weiß: Regelsysteme haben Totzeiten.
    Als Totzeit (auch Laufzeit oder Transportzeit genannt) wird in der Regelungstechnik die Zeitspanne zwischen der Signaländerung am Systemeingang und der Signalantwort am Systemausgang einer Regelstrecke bezeichnet. Jede Änderung des Eingangssignals ruft eine um die Totzeit verzögerte Änderung des Ausgangssignals hervor.
    Selbst wenn wir jetzt das Lenkrad loslassen (Treibhausgas Emissionen = Null) fahren wir vermutlich weiter in eine 2 bis 3 Grad Welt (eingeschwungener Zustand).
    Es heißt um so mehr, jedes zehntel Grad zählt!
    http://2015paris.de/um...
    http://www.bitsofscien...

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