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Klima und Wandel

Kai Schächtele
Journalist, Buchautor und Fachmann für den Blick hinter die Kulissen von Gesellschaft und Klimawandel
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piqer: Kai Schächtele

Der Fahrradhelm für Menschen, die keinen Fahrradhelm tragen

Dieser Kanal heißt „Klima und Wandel“ und deshalb soll es hier auch um die Dinge gehen, die einem dabei helfen, traditionelle Verhaltensmuster zu überwinden. Fangen wir an mit einem der größten Übel unserer Zeit: Fahrradhelme.

Viele trauen sich nicht, dauerhaft aufs Rad umzusteigen, weil sie sich um ihre Sicherheit sorgen, und ich kann das gut verstehen. So wie die Infrastruktur für Radfahrer vielerorts beschaffen ist, ist es oft sicherer, sich mit einem Dobermann ins Bett zu legen als mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Fahrradhelme wären eine angemessene Lösung – wenn sie nur nicht alles zerstörten, was das Radfahren so attraktiv macht: das Gefühl von Freiheit, den Stil, die Frisur.

Seit ich denken kann, fahre ich Rad. Und seit ich denken kann, weigere ich mich, einen Helm zu tragen. Auch wenn ich aus eigener Erfahrung weiß, dass ich damit meine Fähigkeit zu denken aufs Spiel setze. Einmal fiel ich ohne eigenes Verschulden so auf den Kopf, dass ich eineinhalb Stunden später nicht mehr in der Lage war, mein Telefon zu bedienen. Ich war bei Bewusstsein, aber meine Synapsen hatten offensichtlich den Kontakt zueinander verloren.

Auf meiner Odyssee nach einer Lösung bin ich vor wenigen Tagen an einem vorläufigen Endpunkt angelangt: beim Airbag für Radfahrer. Aus einer Designstudie zweier Schwedinnen ist eine ernsthafte Alternative zu Fahrradhelmen geworden. Der Stern-Reporter Philipp Weber hat seine Verlässlichkeit selbst ausprobiert. Er war danach überzeugt. Und ich bin es auch (und dabei muss ich mir noch nicht mal Sorgen um meine Frisur machen).

Der Fahrradhelm für Menschen, die keinen Fahrradhelm tragen

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Kommentare 3
  1. Kai Schächtele
    Kai Schächtele · vor 11 Monaten

    Wird ja immer besser. Vielen Dank, Kurt. Sieht zwar ein bisschen aus, als hätte man eine Salatschüssel auf dem Kopf. Aber gerade in London würde ich auch ungern ohne Helm durch die Gegend fahren bzw. lieber mit umgedrehter Salatschüssel als ohne.

    1. Kurt Tutschek
      Kurt Tutschek · vor 11 Monaten

      Stimmt - designmäßig ist da noch ein wenig Luft nach oben...

  2. Kurt Tutschek
    Kurt Tutschek · vor 11 Monaten

    Da steuere ich noch rasch den 'Paper pulp helmet' bei.
    Die von den ehemaligen Studenten des 'Royal College of Art' Thomas Gottelier, Bobby Petersen und Edward Thomas erfundenen Helme bestehen zur Gänze aus recyceltem Zeitungspapier. Sie kosten 3 €, sind für den einmaligen Gebrauch bestimmt (z.B. zur Nutzung mit einem Leihrad) und können mit dem Biomüll entsorgt werden.
    www.paperpulphelmet.com

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