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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 28.09.2016

Der Erdboden als CO2-Senke – eine Waffe im Kampf gegen den Klimawandel?

Der Boden unter unseren Füßen ist nach den Ozeanen der zweitgrößte Kohlendioxidspeicher des Planeten. Pflanzen und Bäume bringen das CO2 über ihre Wurzeln in den Untergrund. Dort warten Mikroorganismen, die einen Teil des Kohlendioxids später wieder freisetzen.

Seine Speicherfähigkeit hat den Boden in den Fokus vieler Klimaforscher rücken lassen. Wie reagiert er, wenn der CO2-Gehalt in der Luft ansteigt und die Pflanzen mehr davon aufnehmen? Lässt sich ein Teil dessen im Untergrund speichern? Diesen Fragen ist Claudia Georgi in der „Welt“ nachgegangen. Das Thema hat mehr Brisanz als es auf den ersten Blick scheint. Denn wenn wir das 1,5-Grad-Ziel erreichen wollen, kommen wir nach Ansicht des Weltklimarats IPCC nicht umhin, Kohlendioxid aktiv aus der Atmosphäre zu entfernen. Manche Forscher setzen dabei auf den Boden als CO2-Endlager, verbunden mit einer großflächigen Aufforstung.

Zugleich ist das Stück ein schönes Beispiel für einen Wissenschaftsjournalismus, der komplexe Zusammenhänge differenziert darstellt, statt sie – vermeintlich leserfreundlich – so zu vereinfachen, dass sie der Sache nicht mehr gerecht werden.

Der Text ist fast ein Jahr alt, hat aber nicht an Aktualität verloren.

Der Erdboden als CO2-Senke – eine Waffe im Kampf gegen den Klimawandel?
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