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Sandra Henning
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Sandra Henning
Sonntag, 05.02.2017
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Faire Energiewende braucht faire Netzentgelt-Umlage

Steuern, Umlagen und Netzentgelte machen rund drei Viertel des Strompreises aus – Tendenz steigend. Lediglich ein Viertel des Preises wird über den Markt bestimmt. Insbesondere die Netzentgelte schlagen dabei mit Anteilen von 10 bis zu 25 Prozent der Stromrechnung zu Buche. Dass die Spanne bundesweit je nach Abnahmefall und Region von wenigen Prozent bis zur Hälfte der Stromrechnung reicht, liegt an der aktuellen Methodik, wie die Netzentgelte umgeschlagen werden. Durch die Energiewende wurde die ungerechte, regionale Belastung der Stromkunden weiter verschärft. Daher fordern Experten eine Umgestaltung der Netzentgelte, um die Netzkosten wieder fairer auf die Stromkunden aufzuteilen.

Faire Energiewende braucht faire Netzentgelt-Umlage
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Kommentare 2
  1. Ralph Diermann
    Ralph Diermann · vor 10 Monaten

    Danke für die Empfehlung (leider jetzt erst gesehen)! Das finde ich ein enorm wichtiges Thema, gerade was die regionalen Unterschiede bei den Netzentgelten betrifft. Wir streiten über eine Erhöhung der EEG-Umlage um wenige Zehntel Cent - stören uns aber nicht daran, dass die Stromverbraucher in manchen Regionen Ostdeutschlands um drei oder vier Cent höhere Netzentgelte zahlen müssen als die im Süden des Landes. Seltsam.

    1. Sandra Henning
      Sandra Henning · vor 10 Monaten

      Die Netzentgelte machen den Spagat zwischen Fairness und Energiewende uE recht deutlich. Letztlich war die Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte ein fairer Schritt, wenngleich dadurch wiederum die regionale Erzeugung belastet wurde. Die jetzt geforderte bundesweite Umlage ist sicherlich richtig und würde die Lasten gerechter verteilen. Letztlich müssten sich die Netzentgelte aber dynamisch nach Erzeugung und Verbrauch bilden, damit die regionale Energiewende fair incentiviert wird.