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Klima und Wandel

Klimawandel Lüge

Prinzipiell bedeutet “Klimawandel Lüge”, dass sich das Klima gar nicht außergewöhnlich wandelt - das sei eine Lüge. Die sog. Klimaleugner behaupten, das Klima habe sich schon immer verändert und habe rein gar nichts mit der Nutzung fossiler Brennstoffe zu tun. Meist wird hier Wetter und Klima vermischt und wissenschafltiche Erkenntnisse werden schlicht ignoriert. Die Dimension so einer Aussage ist beträchtlich, verlangsamt sie doch dringend nötige Maßnahmen zum Schutz des Klimas. Hier wird diese Variante menschlicher Verdrängung beleuchtet.

Weitere Informationen zum Thema Klimawandel Lüge

Die These von der Klimawandel Lüge behauptet, dass es den menschengemachten Klimawandel nicht gäbe - jedenfalls nicht in dem Umfang, der durch die Wissenschaft allgemein als anerkannt gilt. Zur Auffassung von einer Klimawandel Lüge gehören ganz bestimmte Thesen, die oft den Charakter von Halbwahrheiten tragen.

Prinzipiell bedeutet “Klimawandel Lüge”, dass sich das Klima gar nicht außergewöhnlich wandelt - das sei eine Lüge. Die Dimension so einer Aussage ist beträchtlich, wenn man sich den weltweiten Aufwand an Konferenzen, Forschungen und Verträgen ansieht, die alle den Klimawandel zum Inhalt haben. Wenn das alles auf einer Klimawandel Lüge basieren würde, wären diese Anstrengungen nutzlos, teuer und kontraproduktiv. Sie haben schließlich erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen, unter anderem den Umbau der Energiewirtschaft weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien. Das kostet zunächst Geld. Sollte dieses Geld wirklich aufgrund einer Klimawandel Lüge ausgegeben werden?

Zur These von der Klimawandel Lüge gehören einige bemerkenswerte Behauptungen. Deren wichtigste lautet: Wir Menschen können den Klimawandel nicht beeinflussen. Um dieses Argument für eine Klimawandel Lüge faktisch zu untersetzen, wird der CO2-Ausstoß der Natur - 550 Milliarden Tonnen jährlich - mit dem des Menschen verglichen: Das sind “nur” 25 Milliarden Tonnen. Dabei wird allerdings vernachlässigt, dass CO2 aus der Natur auch wieder von der Natur aufgenommen wird, und zwar praktisch 1:1. Dafür sorgt der sogenannte Kohlenstoffzyklus, der freigesetztes CO2 wieder bindet. Das menschengemachte Kohlendioxid hingegen beeinflusst das Klima signifikant, messbar an der Erderwärmung.

Ein sehr gewichtiges Argument bringen die Verfechter einer Klimawandel Lüge These zusätzlich ins Spiel: Wir wissen weder, wie das Wetter vor 100.000 oder gar mehreren Millionen Jahren ausgesehen hat, noch können wir es für die nächsten Jahrzehnte vorhersagen. Diesem Standpunkt zur Klimawandel Lüge widersprechen allerdings Meteorologen. Es gehe keineswegs um exakte Daten zum Wetter vor 100.000 Jahren, sondern um die Anreicherung von Kohlenstoff in fossilen Funden. Für die Zukunft gehe es nicht um exakte Prognosen zur Tagestemperatur an einem Sommertag des Jahres 2050, sondern um ein Klimamodell, das einen Trend zum Beispiel für 30 Jahre aufzeigt. Und das sei durchaus berechenbar, auch wenn die Datenlage keine vollkommen exakte Prognose zulässt. Damit scheint belegt, dass die These von einer Klimawandel Lüge auf recht wackligen Füßen steht.