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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung und Technology Review.

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piqer: Ralph Diermann
Donnerstag, 19.05.2016

Auf ins All: Solarkraftwerk in 36.000 Kilometern Höhe

Das klingt cool: Unzählige Photovoltaikmodule, angeordnet zu einem Sechseck mit Kantenlänge von drei Kilometern, produzieren 36.000 Kilometer über der Erdoberfläche so viel Strom wie zwei Kohlekraftwerke. Mithilfe gebündelter Mikrowellen wird die Energie auf die Erde transportiert. Science Fiction? Nicht für Ali Hajimiri vom renommierten California Institute of Technology – der Forscher entwickelt Technologien, die solche Kraftwerke im Weltall möglich machen sollen. Universitäten in Japan arbeiten an ähnlichen Konzepten. Ab 2030 könnte das erste Solarkraftwerk im All an den Start gehen, spekuliert Norbert Lossau von der „Welt“.

Unabhängig davon, ob es wirklich eine gute Idee ist, Photovoltaik ins All zu schießen, statt erst mal die Potenziale auf der Erde zu nutzen – Stücke wie diese zu lesen macht Spaß: Sie erzählen die alte Geschichte vom Genie, das an seine Idee glaubt und sich von technischen und wirtschaftlichen Hindernissen nicht vom Weg abbringen lässt. Und wer weiß, so verrückt es klingt, vielleicht funktioniert das Konzept eines Tages ja tatsächlich? Hätte vor zwanzig Jahren jemand gedacht, dass heute Tausende Windräder, höher als der Kölner Dom, Dutzende Kilometer von der Küste entfernt in der Nordsee stehen?

Auf ins All: Solarkraftwerk in 36.000 Kilometern Höhe
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