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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung und Technology Review.

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piqer: Ralph Diermann
Dienstag, 09.10.2018

Agro-Photovoltaik: Oben Grünstrom, unten Ökolandbau

Um die Stromversorgung bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren (was laut neuem IPCC-Bericht – den Nick Reimer gestern hier gepiqd hat – zwingend notwendig ist, um die Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten), muss das Tempo beim Ausbau der Photovoltaik enorm beschleunigt werden. In den letzten Jahren gingen Anlagen mit einer Leistung von zusammen gut zwei Gigawatt pro Jahr ans Netz. Kurzfristig muss dieser Wert verdoppelt und mittelfristig verdreifacht werden, um den Stromsektor bis 2050 CO2-neutral zu gestalten, hat das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE ausgerechnet.

Zwar gibt es noch genug Dächer, die Solaranlagen tragen könnten. Doch ohne den Bau vieler neuer Freiflächenanlagen wird es nicht gehen. Damit dürfte die Debatte um Nutzungskonflikte wieder aufflammen, die schon einmal vor knapp zehn Jahren intensiv geführt wurde, als in Süd- und Ostdeutschland riesige Solarparks entstanden: Landwirte beklagten, dass damit wertvolle Ackerfläche der Produktion von Nahrungsmitteln entzogen wird. Zudem stiegen die Pachtpreise, da mit der Photovoltaik mehr Geld zu machen war als mit dem Landbau.

Wie sich dieser Konflikt vielleicht etwas entschärfen ließe, beschreibt nun Isabella Hafner in einer Reportage für die Süddeutsche Zeitung. Die Autorin hat einen Öko-Landbaubetrieb besucht, der Strom- und Lebensmittelerzeugung kombiniert: Auf einem Feld sind Solarmodule auf einem fünf Meter hohen Gerüst montiert, darunter wachsen Ackerfrüchte. Zusammen mit Forschungspartnern wird nun ausgewertet, welche Ertragseinbußen hingenommen werden müssen, wenn die Solarpanels einen Teil des Lichts und des Regens nehmen.

Ein interessantes Projekt, das einen konstruktiven Lösungsansatz für das Flächenproblem - ein großes Hemmnis für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien - erprobt.

Agro-Photovoltaik: Oben Grünstrom, unten Ökolandbau
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