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Wie sollen Medien über behinderte Menschen berichten?

Theresa Lachner
Journalistin / Systemische Sexualberaterin / Gründerin von LVSTPRINZIP
Zum piqer-Profil
Theresa LachnerDienstag, 13.09.2022

Am 3.12. ist internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen. Und Aktivist Raul Krauthausen reichts jetzt schon:

Ich habe keine Lust darauf, am Tag vorher oder am Morgen des 3.12. angeschrieben zu werden und kurzfristig für Interviews zur Verfügung stehen zu müssen. So läuft es nämlich jedes Jahr aufs Neue. Und es bestätigt die Annahme, dass sich niemand vorher oder nachher um unsere Anliegen schert. Allein an dem Tag werden wir plötzlich aus der Schublade gezogen, unsere Lebensrealität kurz emotional aufgeblasen, als inspirierende Schicksale exhibitionistisch ausgeschlachtet und dann wieder ganz hinten im Schrank verstaubt bis zum nächsten Jahr.

Deshalb teilt er in seinem Newsletter "Die neue Norm" ein paar Tipps dazu, wie man es besser machen kann und die Erfahrungen und das Leben behinderter Menschen respektvoll und klischeefrei thematisiert. In der Regel hadern Menschen mit ihrer eigenen Behinderung nämlich gar nicht so sehr, viel öfter seien es die Barrieren von Gesellschaft und Politik, die trotz gesetzlicher Vorgaben nicht aus dem Weg geräumt würden, so Krauthausen.

Er plädiert dafür, dass nicht nur einen Tag im Jahr über behinderte Menschen berichtet wird, sondern an 365 Tagen für Inklusion und Barrierefreiheit gekämpft wird.

Und ganz wichtig:

Keine Abbildungen von Rollstuhlfahrer*innen ratlos vor Treppenstufen, keine Formulierungen „an den Rollstuhl gefesselt“, „trotz der Behinderung“, „beeindruckende Stärke“, Schluss damit!



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