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Wie man sich Glück kauft

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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Theresa BäuerleinSamstag, 01.05.2021

Es gibt eine berühmte Untersuchung von Daniel Kahneman und Angus Deaton, laut der die Menschen tatsächlich glücklicher sind, wenn sie mehr Geld haben – bis zu einem bestimmten Punkt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 2010 waren das 75.000 Dollar, heute wären es etwa 92.000 Dollar. Wenn man dieses jährliche Einkommen erreicht hat, flacht die Glückskurve ab. 

Dieses Jahr ist eine neue Studie erschienen, die die Grenze für das Glück, das Geld kaufen kann, höher ansetzt, nämlich bei etwa 100.000 Dollar. Stehen bleibt jedoch die Erkenntnis, dass Milliardär:innen wegen ihres Geldes nicht automatisch glücklicher sind als Menschen, die ein Jahreseinkommen in dieser Höhe haben. 

Geld kauft zum einen Dinge und Erlebnisse, die glücklich machen, zum anderen bewahrt es uns vor Erfahrungen, die unglücklich machen, wie Hunger und unbehandelte Krankheiten. Es ist wichtig, das zu verstehen, um zu begreifen, warum immer noch mehr Geld nicht noch glücklicher macht. 

Was jedoch weiter eine wichtige Rolle spielt: Wie man sein Geld ausgibt. Wer überschüssiges Einkommen hat und es so einsetzen will, dass es mehr Glück bringt, kann drei Dinge tun: Geld für Erlebnisse ausgeben, Geld verschenken und Zeit kaufen – also Menschen für Tätigkeiten bezahlen, die man selbst nicht leiden kann.

Die gewonnene Zeit sollte man dann am besten nicht damit verbringen, dass man Timelines durchscrollt. Sondern mit Menschen, die einem wichtig sind. Denn letztlich hat Glück sehr viel mit Beziehungen zu tun: 

Der Schlüsselfaktor, der all diese Ansätze verbindet, sind andere Menschen. Wenn Sie ein Erlebnis kaufen, sei es ein Urlaub oder nur ein Abendessen, können Sie Ihr Glücksgefühl steigern, wenn Sie es mit jemandem teilen, den Sie lieben. Freunde und Familie sind zwei wichtige Bestandteile des Wohlbefindens, und lustige Erlebnisse mit diesen Menschen geben uns schöne Erinnerungen, an denen wir uns für den Rest unseres Lebens erfreuen können – im Gegensatz zu den Designerschuhen, die sich abnutzen oder aus der Mode kommen werden.
Wie man sich Glück kauft

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