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Kopf und Körper

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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piqer: Theresa Bäuerlein
Montag, 21.11.2016

Wie man die Welt sieht, wenn man teilweise blind ist

Ein bisschen tot kann auch nicht sein und auch nicht ein bisschen schwanger. Ein bisschen blind aber geht. Hier beschreibt eine junge Frau, wie es ist, teilblind durch die Welt zu gehen. Wenn man nur Nebel sieht und einen kleinen, klaren Punkt darin, der es zum Beispiel möglich macht, die Pin beim Zahlen im Cafe korrekt einzugeben. Aber nicht verhindern kann, dass man anschließend gegen die Tür rennt. Wie es ist, zum ersten Mal mit einem Blindenstock nach draußen zu gehen, weil es anders einfach nicht mehr geht. Und sich statt gefangen auf einmal endlich frei fühlt.

In dem Text geht es aber auch um den interessanten Aspekt, dass Teilblindheit kaum bekannt ist. Die meisten Menschen wissen nur, dass es blinde und sehende Menschen gibt. Und werden wütend, wenn eine Person mit Blindenstock doch etwas zu sehen scheint. Für Teilblinde ist das offenbar ein großes Problem, für das es kaum Aufmerksamkeit gibt. Deswegen ist es gut, dass ein Text wie dieser darüber aufklärt:

Visually impaired people come in many different variations. Some of us have central vision but no periphery. Some have periphery but no central. Some see the world through a window stained with blobs. For others, it is all a blur. We could form a zombie army. But we will probably just quietly get in your way on staircases.
Wie man die Welt sieht, wenn man teilweise blind ist
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