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Marion Bruchhäuser
Marion Bruchhäuser
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Mittwoch, 12.02.2020

Vorsicht bei Geburtseinleitung mit Cytotec – USA und Frankreich warnen

Report München berichtet über ein Medikament, das regelmäßig bei Geburtseinleitungen verwendet wird, dafür jedoch gar nicht offiziell zugelassen ist. Die amerikanische und französische Gesundheitsbehörde warnen wohl seit Jahren schon vor den verheerenden Nebenwirkungen des Produktes bei Schwangeren und deren Kindern. 

Vorsicht bei Geburtseinleitung mit Cytotec – USA und Frankreich warnen
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Kommentare 7
  1. Hristio Boytchev
    Hristio Boytchev · Erstellt vor 5 Tagen · Bearbeitet vor 4 Tagen

    Die Sache scheint so ganz einfach nicht zu sein. Leider konnte ich mich bisher nicht tiefergehend einlesen, aber hier ein paar abweichende Meinungen: https://twitter.com/el..., https://twitter.com/Pa... und https://www.cochrane.o... Edit: Hier noch eine recht eindeutige Stellungnahme der Geburtshilfe-Gesellschaften https://www.dggg.de/fi...

    1. Marion Bruchhäuser
      Marion Bruchhäuser · Erstellt vor 4 Tagen ·

      Danke für die Links! Klar ist nicht immer alles schwarz-weiß, allerdings ist es ja einfach seltsam, dass das Mittel in anderen westlichen Ländern kritischer gesehen wird. Daher auch der Rummel denke ich. Mir hat den Artikel eine Freundin gesendet, die selbst in der Lage war und wo das Kind nach der Geburt entsprechende Probleme hatte - allerdings vorher jetzt nicht unbedingt Umstände bestanden, dass es hätte verabreicht werden müssen.
      Vielleicht ist es unnötiger Clickbait von Laien, dennoch schadet es doch nicht wenn so etwas, was potentiell vermeidbare Risiken birgt, mal durch die Presse geht und dann hoffentlich in Fachkreisen Aufmerksamkeit erregt.
      Auch aus Patientensicht ist es gut darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass man in Krankenhäusern vielleicht auch mal die ein oder andere Behandlung hinterfragt — schreibt eine Mutter, deren Baby nach der Geburt trotz APGAR Werten von 10 erstmal ein paar Tage auf der sonst ziemlich leeren Kinder-Intensivstation einquartiert wurde...

    2. Hristio Boytchev
      Hristio Boytchev · Erstellt vor 4 Tagen ·

      @Marion Bruchhäuser Liebe Marion, danke für Deine Antwort. Ja, die Sache ist wohl ziemlich komplex. Hoffentlich werden wir in den nächsten Tagen schlauer.

  2. Frie R
    Frie R · Erstellt vor 4 Tagen · Bearbeitet vor 4 Tagen

    Als Gynäkologin kann ich diesen reisserischen und einseitigen Artikel leider nicht unterschreiben. Er erinnert mich vom Stil her tatsächlich an die vereinzelten polemischen Berichte von Impfgegnern, deren Kinder eine seltene Impfreaktion gezeigt haben.
    Ich arbeite schon viele Jahre mit Cytotec zur Geburtseinleitung und habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Der Beitrag hat Recht, dass bisher (seit 20 Jahren Einsatz!) leider eine Zulassung des Medikaments fehlt, dies geht allerdings zu Schulden des Pharmakonzerns, der aufgrund der geringen Preislage von Cytotec eine teure Testung an Schwangeren als nicht erschwinglich betrachtet. Studien gibt es jede Menge (z.B. https://bmcpregnancych...). Im Gegensatz dazu sollte man besser zurückhaltend mit dem deutlich höher dosierten (200mcg), aber offiziell zugelassenen Vaginalinsert sein, was viel häufiger zu einem "Wehensturm" und somit zu Stress des Ungeborenen führt.

    Ich treffe täglich gut informierte Patientinnen, die eine gesunde Portion Eigeninitiative und kritische Fragen mitbringen. Wichtig ist ein gut fundierter Grund zur Geburtseinleitung, eine gute Aufklärung und Überwachung während der Geburt. Etwas aufräumen sollte man vielleicht mit der verträumten Vorstellung von der gänzlich schmerzfreien und perfekten Geburt, welche keinerlei Risiko birgt - die gibt es nämlich nicht.

    Und hier noch eine Stellungnahme des Ärzteblatts zum aktuellen Thema: https://www.aerzteblat...

    1. Marion Bruchhäuser
      Marion Bruchhäuser · Erstellt vor 4 Tagen ·

      Vielen Dank für die informative Antwort!

  3. Sebastian Springer
    Sebastian Springer · Erstellt vor etwa 13 Stunden ·

    Ich empfehle die abweichende Studienlage und die Stellungnahme der Deutschesn Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (s. Vorredner). Sehr einseitige, reißerische und in Teile völlig unwahre Recherche. Beschämende journalistische Leistung ...

    1. Marion Bruchhäuser
      Marion Bruchhäuser · Erstellt vor etwa 12 Stunden ·

      ja, der Artikel hat sich wohl als "unpiq" herausgestellt.

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