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Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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piqer: Theresa Bäuerlein
Dienstag, 31.07.2018

Nach dem Kotzen die Freiheit

Ayahuasca, der südamerikanische Lianen-Trunk, der zu starken psychedelischen Trips führt, hat sich zu einem ziemlichen Trend ausgewachsen, auch als eine Form von Selbsttherapie. 

So etwas ist immer mit Vorsicht zu genießen, aber dieser Bericht beschreibt die positiven Effekte, die das haben kann, auf eine Weise, die nachdenklich macht. 

Die psycholytische Therapie, bei der solche Drogen eingesetzt werden, erfährt auch unter Forschern immer mehr Beachtung. Viel spricht dafür, dass das in Zukunft unter kontrollierten Bedingungen stattfinden könnte, was sicher besser wäre als die vielen Eigenbau-Versuche, die zurzeit stattfinden. 

Nach dem Kotzen die Freiheit
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Kommentare 4
  1. Dirk Janssen
    Dirk Janssen · vor 5 Monaten

    Zum selben Thema gab es jetzt auch ein Feature des Deutschlandfunks (im Moment passt meine Podcast-Playlist perfekt zu den Piqs!), das mit den Mythen rund um die Psycholyse ziemlich aufräumt. Und wenn ich die Äußerungen der Experten richtig verstanden habe, dann fehlt nicht nur jede wissenschaftliche Grundlage, sondern auch Ärzte, die mit dieser Therapie überhaupt nachvollziehbar umgehen. www.deutschlandfunk.de/drogensum...

    1. Theresa Bäuerlein
      Theresa Bäuerlein · vor 5 Monaten

      Danke für den Link! Es gibt sehr unterschiedliche Einschätzungen dazu, viel Blödsinn, was auch klar ist bei dem Thema, aber auch ernstzunehmende Stimmen wie die von Michael Pollan oder die Forschungen mit Krebspatienten www.nytimes.com/interacti...

  2. Fabian Goldmann
    Fabian Goldmann · vor 5 Monaten

    In meinem drogenfreudigen Bekanntenkreis gab es auch mal jemanden, der mit Ayahuasca experimentiert hat. Außer Kotzen und Durchfall kam da aber nicht viel bei raus. Das soll wiederum nicht heißen, dass es nicht medizinisch sinnvolle Anwendungsfälle gibt, aber das würde ich lieber von jemanden mit wissenschaftlichen Background lesen, als von enem "friendly writing evangelist", deren empirische Basis und fachliches Urteilsvermögen ("My experiences have also convinced me that plants have a consciousness") offenbar auch nicht viel größer ist als von meinem Bekannten.

    1. Theresa Bäuerlein
      Theresa Bäuerlein · vor 5 Monaten

      Eine wissenschaftliche Einschätzung würde ich von dieser Autorin auch nicht erwarten, aber ein persönlicher Erfahrungsbericht muss das meiner Meinung nach auch nicht leisten. Man kann es blöd finden, was sie sagt, aber es entspricht anscheinend auch der Erfahrung deines Bekannten. Tatsache ist, dass diese Erfahrungen gemacht werden und es definitiv ein Bedürfnis gibt, das dieser Text abbildet.