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MMS in Argentinien: Behörde erhebt Anklage gegen Andreas Kalcker

Med Watch
evidenzbasierter Medizinjournalismus
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Med WatchDonnerstag, 09.09.2021

Vor wenigen Wochen berichtete MedWatch über Andreas Kalcker und seine Aktivitäten rund um ätzende Chlordioxid-Verbindungen. Auf seiner Webseite und in den sozialen Medien, aber auch in Büchern und auf Kongressen wirbt er unter anderem für das angebliche Wundermittel Mineral Miracle Supplement (MMS), welches nichts weiter ist als industrielles Bleichmittel. Bei Verschlucken der Chlorverbindungen (MMS oder Chlordioxidlösungen – CDL/CDS) drohen Schäden an Magen und Darm, einhergehend mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Auch etliche Todesfälle – etwa in den USA – werden inzwischen in Verbindung mit der Einnahme von Chlordioxid gebracht, obwohl die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA bereits im April 2020 vor dem Bleichmittel warnte.

Per Website wirbt Kalcker für MMS und dessen angebliche Wirkungen gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. Wie der Business Insider im September 2020 schrieb, ist der gebürtige Wuppertaler und derzeitige Wahlschweizer vor allem in Südamerika sehr aktiv. Sowohl die Nationale Behörde für Arzneimittel, Lebensmittel und Technologie (ANMAT) in Argentinien als auch die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) warnten im August 2020 vor der Einnahme von Chlordioxid oder verwandten Stoffen wie Natriumchlorit oder Natriumhypochlorit.

MMS / Chlordioxid: Meldungen über Todesfälle

Trotzdem mehrten sich in Südamerika Meldungen von Vergiftungen und Todesfällen, nachdem Menschen zum vermeintlichen Schutz vor COVID-19 Chlordioxid eingenommen hatten. Peruanische Medien berichteten im September des letzten Jahres von zahlreichen Vergiftungsfällen in Verbindung mit Chlordioxid, ein Mann soll gestorben sein. 

Wenige Tage, nachdem der Tod des Kindes in Argentinien bekannt geworden war, hatte ein Rechtsanwalt Anzeige gegen Andreas Kalcker und eine weitere Person bei der argentinischen Strafverfolgungsbehörde für Gesundheits- und Umweltkriminalität „Unidad Fiscal para la Investigación de Delitos contra el Medio Ambiente“ (UFIMA) erstattet (die Unterlagen liegen MedWatch vor). Er warf den beiden vor, Chlordioxid über verschiedene Kanäle mit falschen Heilsversprechen beworben sowie über eine inzwischen nicht mehr erreichbare Webseite verschiedene Chlor-Verbindungen verkauft zu haben. Daraufhin ermittelte die argentinische Bundesstaatsanwaltschaft:

MMS in Argentinien: Behörde erhebt Anklage gegen Andreas Kalcker

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Kommentare 2
  1. Mary Aichholzer
    Mary Aichholzer · vor 8 Tagen

    Super, dass sich diesbezüglich endlich was tut und denen auf die Fersen gestiegen wird. Nur leider wirkt auch dieser Artikel unprofessionell, wenn ein und derselbe Absatz doppelt - und das sogar untereinander, vorkommt.

    1. Nicola Kuhrt
      Nicola Kuhrt · vor 8 Tagen · bearbeitet vor 8 Tagen

      Hallo Frau Aichholzer, danke für den Hinweis. Wir korrigieren das. Herzlicher Gruß, Nicola Kuhrt

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