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Kopf und Körper

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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piqer: Theresa Bäuerlein
Freitag, 25.12.2020

Ist es besser, kurz und wild zu leben –oder lange und dabei unfrei?

Dieser Text beschreibt die Geschichte von Morgan, einem Orkaweibchen. Morgan war schon so gut wie verhungert, als sie zufällig in der Nordsee gesichtet wurde, mehr als 700 Seemeilen von dem Ort, an dem sich (wahrscheinlich) ihre Familie aufhält. 

Ein niederländisches Team rettet das Tier, das letztlich in einem Aquapark in Teneriffa landet. Morgan gewinnt menschliche Freunde und wird in Gefangenschaft auf Teneriffa schließlich auch noch Mutter.

In Teilen liest sich dieser Artikel wie ein spannendes Filmskript und der Wal kam mir beim Lesen erstaunlich nahe. Andererseits beleuchtet er die politischen und die juristischen Kämpfe, die um dieses Tier als "Sache" geführt werden.

Unerbittlich stehen sich Naturschützer, Walexperten, politische und wirtschaftliche Interessen gegenüber. Juristische Entscheidungen über den Wal werden gefällt und wieder angefochten. Man ist erstaunt zu erfahren, dass ein wildes Orka-Weibchen wie Morgan auf dem Weltmarkt einen Warenwert von 5 bis 10 Millionen US-Dollar hat.

Hintergrund dazu ist, dass der Fang wilder Wale, bis in die 90er Jahre gang und gäbe, seither weltweit geahndet wird, und dass ein wilder Orka die Blutlinien dieser wertvollen Tiere in den Aquaparks der Welt verbessern kann.

Der Text vermittelt spannende Informationen zu der Lebensweise und dem Sozialverhalten dieser gefährlichsten und dabei konkurrenzlosen Jäger der Meer –  zum Beispiel sprechen Orkas Dialekt, und sie spezialisieren sich in ihren Familieneinheiten auf ein "Lieblingsessen".

Auf der Metaebene konfrontiert uns dieser Text über ein wildes Tier, das in Gefangenschaft gerät, mit unserem Verhältnis zur Natur.

Für die Tierschützer, die alles versucht haben, um Morgan die Freiheit zurückzugeben, ist klar, dass wir Menschen Tiere in Zoos nur aus menschlicher Selbstsucht halten, zu unserem egoistischen Vergnügen.

Der Text fragt uns auch nach dem Wert der Freiheit. Ist es besser, kurz und wild zu leben, oder lange und dabei unfrei?

Ist es besser, kurz und wild zu leben –oder lange und dabei unfrei?
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