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Kopf und Körper

Daniel Erk
Stv. Redaktionsleiter Tagesspiegel Berliner, Kolumnist DIE ZEIT, Autor für ZEIT Campus & Business Punk
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piqer: Daniel Erk
Samstag, 13.08.2016

Im Hirn eines Verrückten: Ist Furchtlosigkeit ein Gehirndefekt?

Alex Honnold ist radikaler Free Climber. Ist seine Furchtlosigkeit ein Gehirndefekt? Eine Spurensuche

Zehn Sekunden dauert der Fall von der Thank God Ledge: einem schmalen, 600 Meter über dem Tal gelegenen Vorsprung im Yosemite National Park in Colorado, USA.

Alex Honnold, Jahrgang 1985, ist als erster Mensch über diesen Vorsprung gegangen – ohne Seil. Seine Furchtlosigkeit hat Honnold zu einer Legende seiner Sportart gemacht und zu einem Werbeträger für BMW und die Citibank. Und zu einem wissenschaftlichen Versuchsobjekt:

The cognitive neuroscientist who volunteered to carry out the scan is Jane Joseph, who in 2005 was one of the first people to perform fMRIs on high sensation seekers—people who are drawn to intense experiences and are willing to take risks to have them. […]

In Honnold, Joseph saw the possibility of a more remarkable typology: the super sensation seeker, who pursues experiences at the outer limits of danger, yet is able to tightly regulate the mind and body’s responses to them. She is also simply in awe of what Honnold can do. She had tried to watch videos of him climbing ropeless, but being a low sensation seeker herself, found them overwhelming.

Das amerikanische Magazin Nautilus hat Honnold für ein ebenso verblüffendes wie spannendes Porträt unter das MRI begleitet, um die Frage zu beantworten: Ist Alex Honnolds Furchtlosigkeit ein Gehirndefekt?

Fast nebenbei erklärt der Text, wie das Gehirn funktioniert, wie entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen ablaufen, woher Angst kommt, wie man sie überwindet und warum Honnolds Gehirn vollkommen gesund ist, aber trotzdem anders funktioniert als die Gehirne der allermeisten Menschen – und was die Amygdala damit zu tun hat.

Im Hirn eines Verrückten: Ist Furchtlosigkeit ein Gehirndefekt?
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