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Daniel Erk
Stv. Redaktionsleiter Tagesspiegel Berliner, freier Journalist und Autor
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piqer: Daniel Erk
Donnerstag, 31.05.2018

Hopfen und Malz und alles andere: Worauf es bei Craft Beer ankommt

Man sagt, Bier sei in Deutschland eine Art Grundnahrungsmittel. Und tatsächlich: Wenn man im Super- oder Getränkemarkt durch die Regalreihen schlendert, stapelt sich dort Bier um Bier, von den Fernsehbieren der internationalen Großkonzerne bis zu regionalen Brauereien. Die sich im Geschmack letztlich oft kaum unterscheiden.

Jörn Gutowski vom Berliner Startup "Try Foods" ist nicht nur Unternehmer, sondern vor allen Dingen ein Evangelist des besseren Essens und der besonderen Geschmäcker und schreibt in seinem Blog immer wieder über die feinen Unterschiede zwischen den Lebensmitteln: Wie sich verschiedene Tomatensorten geschmacklich unterscheiden, was man über die unterschiedlichen Spargelsorten wissen muss (ich wusste nicht einmal, dass es violetten Spargel gibt!) oder worauf man beim Honigkauf achten sollte.

Vor Kurzem war Jörn bei der Berliner Craft Bier-Brauerei Brlo zu Besuch, hat sich von der aus Brasilien stammenden Brauerin Veronica Menzel Zutaten, Macharten und Vielfalt erklären lassen und eine kleine Einführung in das Einmaleins des Bieres geschrieben, die zwar ins Detail geht, aber auch dem Laien erklärt, was genau Hopfen und Malz im Bier verloren haben.

Wer demnächst zu einem, sagen wir, Fußballabend eingeladen werden sollte und kein Pilsner mitbringen mag, kann sich hier schnell die wichtigsten Grundlagen anlesen - für die Entscheidung, welches Bier man denn nun mitbringen mag. Und für den kenntnisreichen Smalltalk am Grill:

Da Hopfen teuer ist, hat die Industrie über die Jahre immer weiter versucht, am Hopfen zu sparen. Besonders der deutsche Bierstil Nummer Eins, das Pils, wurde immer weniger geschmacklich interessant und weniger bitter.

Disclaimer: Ich kenne Jörn Gutowski privat.

Hopfen und Malz und alles andere: Worauf es bei Craft Beer ankommt
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