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Kopf und Körper

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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piqer: Theresa Bäuerlein
Freitag, 08.09.2017

Ein Plädoyer für schlechten Kaffee

Eigentlich hat es der Autor dieses Artikels mit seiner Kaffee-Liebe so weit getrieben, wie es nicht viele tun: Sogar morgens nahm er sich 15 Minuten mehr Zeit, um in der Kaffeebar seiner Wahl auf seinen langsam handgefilterten Gourmet-Kaffee zu warten. Warum schreibt ein solcher Typ ein Plädoyer für schlechten Kaffee (Instant!)? Weil er etwas Grundlegendes über Kaffee als Erlebnis, nicht als Genussmittel verstanden hat. 

Ein Plädoyer für schlechten Kaffee
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Kommentare 1
  1. Antje Schrupp
    Antje Schrupp · vor 3 Monaten

    Das ist ein schöner Text, Danke! Die Geschichte ist natürlich speziell amerikanisch, wo der Unterschied zwischen gutem Kaffee und schlechtem wirklich auch ein sozialer ist, und die Gelegenheiten, guten Kaffee zu bekommen, wirklich mit der Lupe gesucht werden müssen. Aber auch hier in Deutschland haben wir ja eine traditionelle Kaffeetrink-Kultur, die sieht allerdings etwas anders aus. Und anders als bei der amerikanischen, wo an jeder Ecke ein Diner ist, wo sie dir am laufenden Meter Kaffee in die Tasse schütten, bin ich mir gar nicht sicher, ob es die deutschen Kaffeekränzchen überhaupt noch gibt? Zumal der traditionelle deutsche Filterkaffee auch gar nicht so ohne ist, während der amerikanische so dünn ist, dass man davon auch gut 2 l am Tag trinken kann.