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Benedikt Sarreiter
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piqer: Benedikt Sarreiter
Mittwoch, 05.09.2018

Das Sperma-Problem: Das Ende der Menschheit kann schneller kommen, als wir denken

Es ist ja schon länger bekannt, dass Phthalate wie BPA oder Bisphenol A, Weichmacher, die in allen Plastikarten vorkommen, dem Mann die Männlichkeit nehmen könnten. Nur: Es war bisher nicht klar, wie drastisch die Lage wirklich ist. Der Text von Daniel Halpern zeigt es. Halpern hat für ihn die Autoren einer Metastudie getroffen, die herausfanden, dass sich die Spermienzahl seit 1973 halbiert hat und dass es weiter bergab geht. Ein dänischer Endokrinologe sagt ihm, dass in Dänemark mittlerweile 20 Prozent der Männer unfruchtbar sind. Aber nicht nur die Spermien werden weniger, Männer werden auch immer unmännlicher:

One of the most significant markers of an organism's sex is something called anogenital distance (AGD)—the measurement between the anus and the genitals. Male AGD is typically twice the length of female, a much more dramatic difference than height or weight or musculature. Lower testosterone leads to a shorter AGD, and a measurement lower than the median correlates to a man being seven times as likely to be subfertile and gives him a greater likelihood of having undescended testicles, testicular tumors, and a smaller penis.

Und der Testosteronspiegel bei Männern sinkt im Durchschnitt immer weiter. Die Geschlechterdifferenzen verschwinden also nach und nach. Doch anders, als wir uns erhoffen. Am Ende steht die Möglichkeit des Aussterbens, die tatsächlich, das sind sich die zitierten Wissenschaftler im Text einig, nicht mehr total unwahrscheinlich ist. Es ist auch ein Wettlauf zwischen Fortpflanzungsmedizin und des Verschwindens des Mannes. Welche Fortschritte die Medizin macht (vielleicht braucht man Männer eh bald nicht mehr) und warum es sein könnte, dass bald nur noch Reiche Kinder kriegen, steht im Text.

Das Sperma-Problem: Das Ende der Menschheit kann schneller kommen, als wir denken
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