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Sonntag, 08.12.2019

Anthroposophischer Masterplan: Macht mit Misteln

Seit über 100 Jahren setzen Anthroposophen Mistelextrakte bei Krebs ein. Doch ihr Nutzen ist bis heute höchst umstritten. Unser Autor Christoph Honey hat sich für seine Recherche eingehend mit der Anthroposophie und ihrem Verständnis von Mensch und Kosmos, von Gesundheit und Krankheit auseinandergesetzt, die alle auf den Theorien Rudolf Steiners beruhen:

Die Mistel übernimmt als äußere Substanz dasjenige, was wuchernde Äthersubstanz beim Karzinom ist, verstärkt dadurch, daß sie die physische Substanz zurückdrängt, die Wirkung des astralischen Leibes und bringt dadurch den Tumor des Karzinoms zum Aufbröckeln, zum In-sich-Zerfallen.

Diese Auffassung findet sich in ähnlicher Form noch heute in Packungsbeilagen von Mistelpräparaten. Lange Zeit habe die anthroposophische Medizin eher ein Nischendasein geführt, berichtet Honey. Nun aber versuchten anthroposophische Ärzte, ihre Methoden gezielt in Universitäten und in akademische Literatur zu bringen. Zu diesem Zweck haben sie sich zweifelhafte Daten, Interpretationen, Professuren und Interessenkonflikte geschaffen. Die Strategie folgt einem Masterplan, der gemeinsam von finanzgewaltigen Förderern und anthroposophischen Medizinern erarbeitet wurde.

In seinem Longread beschreibt Honey detailliert die finanziellen Verflechtungen zwischen anthroposophisch-medizinischer Forschung und Anthroposophie-Lobby, auch die Software AG Stiftung mischt hierbei mit. Die Software AG ist einer der größten IT-Konzerne Europas. Seit 2008 hat die Software AG Stiftung insgesamt elf Habilitationen anthroposophischer Mediziner finanziert und auch Geld für mehrere Professuren gestiftet. Mehr über den Masterplan lesen Sie hier.

Anthroposophischer Masterplan: Macht mit Misteln
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