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Kopf und Körper

Christian Gesellmann
Autor und Reporter

Geboren 1984 in Zwickau, Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik in Jena und Perugia. Volontariat bei der Tageszeitung Freie Presse, anschließend zweieinhalb Jahre als Redakteur in Zwickau. Lebt als freier Autor in Berlin und Bukarest. Quoten-Ossi bei Krautreporter.

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piqer: Christian Gesellmann
Freitag, 26.07.2019

10 Vergleiche, die dir helfen Depressionen zu verstehen

Der britische Schriftsteller und Journalist Tim Lott beschrieb in einem Beitrag für den Guardian, den ich vor etwas mehr als zwei Jahren an dieser Stelle gepiqd habe, sehr persönlich und anschaulich, wie es sich anfühlt, mit der Krankheit Depression zu leben. Eines der größten Probleme, die Betroffene und ihre Angehörigen und Freunde haben, ist, dass Depressionen von außen oft nur so aussehen, als hätte jemand einen besonders schlechten Tag, und die Welt sähe besser aus, wenn er/sie sich nur mal zusammenreißen/ den Kopf hoch nehmen/ an was Schönes denken würde etc. 

Imagine being accused of creating your own illness with your negative attitude, laziness, or self-pity. It’s pretty awful. Those with depression long to be believed, long to be understood. Depression is NOT a feeling. It’s a very real disease, and I’m going to attempt to describe it to you with some analogies, 

schreibt Amy Thurlow in diesem kurzen Listicle und liefert 10 schmerzende Metaphern, die helfen nachzuempfinden, wie es sich wirklich anfühlt, depressiv zu sein. Gerade wegen seiner Prägnanz und Eindringlichkeit fand ich diesen Beitrag eine wichtige Ergänzung zu Lotts Artikel über die immer noch unterschätzte Volkskrankheit, der seinen eigenen piq verdient. 

The best thing you can do for someone with depression is let them know you believe them, and you are not afraid to talk with them about it openly and honestly.
10 Vergleiche, die dir helfen Depressionen zu verstehen
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Kommentare 1
  1. Theresa Bäuerlein
    Theresa Bäuerlein · Erstellt vor 21 Tagen ·

    Die Liste ist auch deswegen gut, weil es Menschen helfen kann, ihren eigenen Zustand zu verstehen – einen Anhaltspunkt dafür zu haben, was mit ihnen los ist (und sich dann eine echte Diagnose zu holen). Bis man auf die Idee kommt, dass man evtl. depressiv ist, vergehen ja manchmal Jahre. Ein hilfreiches Handout für Freunde und Verwandte.

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