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Spiele und Kultur

Christian Huberts
mächtiger™ Kulturwissenschaftler und Kulturjournalist
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piqer: Christian Huberts

Träumte Philip K. Dick von elektrischen Spielen? – Ein biografisches First-Person-Exploration-Game

Die Science-Fiction-Erzählungen von Philip K. Dick sind aus der Pop-Kultur kaum wegzudenken. Überall dort, wo die Realität in alternative Realitäten zersplittert, die Grenzen zwischen Mensch und Maschine unscharf werden, oder bewusstseinserweiternde Substanzen zu surrealen Epiphanien führen, diente mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der Werke des Autors als Grundlage. Doch nicht nur seine Geschichten bieten reichlich Stoff zur Adaption, auch das Privatleben von Dick war geprägt von Realitätsverlust, Paranoia und haufenweise halluzinogenen Drogen.

Das im Frühjahr 2016 erscheinende Computerspiel Californium nähert sich der Biografie von Philip K. Dick als exploratives Adventure. In der Haut des an Dick angelehnten Autors Elvin Green, erleben die Spielenden ein langsames Auseinanderbrechen der Alltagsrealität. Für die LSD-geschwängerte Ästhetik sorgt dabei der französische Illustrator Olivier Bonhomme. Finanziert wird das Projekt vom Fernsehsender ARTE; es ist also zu hoffen, dass keine faulen Zugeständnisse an etablierte Gaming-Standards gemacht werden müssen. Cassandra Khaw redet auf Ars Technica mit den Entwicklern von Californium und geht näher auf die Parallelen mit Dicks Leben und Werk ein.

Träumte Philip K. Dick von elektrischen Spielen? – Ein biografisches First-Person-Exploration-Game

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Kommentare 2
  1. Christian Huberts
    Christian Huberts · vor etwa einem Jahr

    Ein Spiel, das bereits in eine ähnliche Richtung schlägt, ist der Dada-Ego-Shooter »Jazzpunk«. Surreal, urkomisch, paranoid und sehr zu empfehlen: www.jazzpunk.net.

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor etwa einem Jahr

      Jazzpunk? Muss ich alleine schon des Namens wegen mal testen. Danke!:)

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