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Matthias Kreienbrink
Studierter Geschichts- und Literaturwissenschaftler, der als freier Journalist über Games als kulturelles Medium schreibt. Ebenso Redakteur bei spieletipps.
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piqer: Matthias Kreienbrink
Mittwoch, 20.04.2016

X drücken, um zu stöhnen

Geschlechtsverkehr wird in Hollywoodfilmen gerne so dargestellt, dass zwei wunderschöne Menschen unter einer bis zur Hüfte heruntergezogenen Bettdecke ästhetisch ansprechende, kreisend-reibende Bewegungen vollführen. Dabei kommen jede Menge Sprühschweiß – fein perlend – und Ohrläppchenbisse zum Einsatz. Höchst realistisch also.

Videospiele gehen da gerne noch einen Schritt weiter und machen das Ganze, nun, awkward.

Man muss sicherlich auf eines der schlimmsten Beispiele zurückgreifen, um zu erkennen, dass bei der Darstellung von Sex in Videospielen irgendwie etwas fehlt. Hölzerne Dialoge, unbeholfene Bewegungen und ein versuchter Mittelweg aus cinematischer Inszenierung und Optionsfreiheit für den Spieler.

Prickelnd ist das alles wirklich nicht.

Der Artikel von Wired erzählt amüsant von den Anfängen der Sexgeschichten in Videospielen und kommt zum Schluss: Sexualität in Videospielen fehlt es nicht an Präsenz, sondern an Qualität und Diversität.

Doch, wie immer, die Indies stehen bereit, um Abhilfe zu schaffen.

X drücken, um zu stöhnen
8,6
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Kommentare 1
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor mehr als einem Jahr

    Die WASD hat eine ganze Ausgabe dem Themen Sex und Liebe in Games gewidmet. Wie immer höchst empfehlenswert. wasd-magazin.de/shop/prin...