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Fundstücke

piqer: Hasnain Kazim
Montag, 28.09.2020

Wiedergefundene Kunst und die traurige Geschichte dahinter

Als ein Mann in einem Vorort von Prag 2018 sein altes Haus abreißen lässt, fallen 30 Gemälde aus den Gemäuern. Nach und nach finden die Bauarbeiter rund 700 Kunstwerke - Gemälde und Zeichnungen -, versteckt hinter Mauerwerk. Es handelt sich um die Arbeiten einer Frau, die ihr Werk 1939 in diesem Haus, das damals einer Freundin von ihr gehörte, auf diese Weise versteckte, um es vor den Nazis zu schützen.

Gertrud Kauders, Jüdin, 1883 in Prag geboren, floh entgegen dem Rat ihrer Verwandtschaft nicht vor den aus Deutschland herannahenden Nationalsozialisten. Aber aus Sorge, ihre Kunstwerke könnten beschlagnahmt, gar vernichtet werden, ließ sie sie in den Mauern des Hauses verschwinden.

Diese Geschichte, bislang nur von tschechischen Medien verbreitet, hat Radio Free Europe/Radio Liberty erst jetzt darüber hinaus bekannt gemacht - die Geschichte einer Künstlerin, die ihr Werk schützen wollte, was ihr auch gelang, die aber selbst ermordet wurde: Kauders, die nicht glauben wollte, dass die Nazis ihr, der harmlosen Malerin, etwas antun würden, wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und von dort weiter nach Lublin, wo die Nazis sie ermordeten.

Ihre Bilder erinnern jetzt, ein Dreivierteljahrhundert später, an sie und an das, was ihr angetan wurde.

Wiedergefundene Kunst und die traurige Geschichte dahinter

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Kommentare 1
  1. Adam Ayaita
    Adam Ayaita · vor 22 Tagen

    Bewegende Geschichte und tolle Bilder. Danke, Herr Kazim!

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