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Sonntag, 04.11.2018

Wie ein ehemaliger Hauptschüler einem Klischee hinterherfährt

Autor Tahir Chaudhry war Hauptschüler. Für die meisten Menschen bedeutet das: Endstation. Bildungskarrieren enden fast immer zu dem Zeitpunkt, an dem eine Grundschullehrkraft die Empfehlung "Hauptschule" ausspricht. Chaudhry besucht für diese Geschichte seine ehemaligen Klassenkameraden und seine damalige Klassenlehrerin. Er will herausfinden, was an dem Vorurteil dran ist.

Denn Chaudhry hat es geschafft. Er ist im Journalismus gelandet und nicht dort, wo die Vorurteile der Gesellschaft ihn vermuten würden. Einer Gesellschaft, die Hauptschüler als ihren Bodensatz betrachtet. Dabei fällt die Entscheidung, auf welche Schule Kinder gehen, in vielen Bundesländern nach dem vierten Schuljahr. Die Schüler sind da im Schnitt zehn Jahre alt.

Deswegen lohnt sich diese Geschichte. Sie beleuchtet ein Problem, das für viele Menschen keines ist. Mit der Bildungsexpansion ist es heute wahrscheinlicher, Abitur zu machen als einen Hauptschulabschluss. Umso überfälliger also, dass jemand den Blick auf diese Gruppe lenkt, deren Chancen von Abschlussjahrgang zu Abschlussjahrgang weniger werden. 

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