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Thomas Rehehäuser
Thomas Rehehäuser
Community piq
Donnerstag, 07.02.2019

Wer dauernd denkt, kann anderen nicht zuhören!

Alan Watts erläutert in 3:57 Minuten den Unsinn des "sich Sorgen machens" (to be worry). Weil sich Sorgen machen bedeutet, dass du in eine Teufelskreis gerätst. Zuerst machst du dir Sorgen, dann bist du besorgt, dass du dir Sorgen machst. Um dann immer tiefer dir Sorgen zu machen, dass du dir Sorgen machst, um du dich sorgst.

Nicht nur verringern Sorgen deinen Schlaf, deinen Appetit. Nein, sie beschäftigen deinen Geist immer mehr, irgendwann bist du deine Sorgen. Es macht dich verrückt!

Er fragt:

»Can you allow your mind to be quiet?«

Doch einmal das Denken begonnen, fällt es den meisten Menschen schwer, wieder davon loszukommen. Alan Watts vergleicht es mit einer Droge, mit einem Affen, der uns unentwegt beschäftigt.

»Once you've learned to think you can't stop.«

Viele Menschen opfern ihr Leben, ihre Lebensenergie dem Umstand, dass sie alles tun, um nicht mehr mit dem Denken aufhören. Sie fühlen sich sehr unwohl mit Stille, mit Ruhe, mit dem Un-Tätig-Sein, mit dem Alleine sein.

Ablenkung wird gesucht. In jeder Sekunde des Lebens wird die Ablenkung von sich selbst gesucht. Es ist der Versuch vor sich selbst wegzulaufen. Seien es Sex, Konsum, Alkohol, Arbeit, Relgion – nenne es wie du es willst.

Das dauernde Denken verhindert wirkliche Begegnung. Irgendwann sprichst du nur noch über das, was du bereits gesagt hast (und das kennst du sicherlich).

»Because if I talk all the time I don't hear what anyone else has to say. And I'll end up in the situation of having nothing to talk about but my own talking.«

Dabei kannst du nur werden, der du bist, wenn du zu dir selbst kommst. Am Ende ein Hinweis, wie du dies erreichen kannst.

Ein sehenswertes Kurz-Video für alle, die sich wünschen, manchmal weniger zu denken und mehr sich selbst zu sein.

Wer dauernd denkt, kann anderen nicht zuhören!
8,3
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Kommentare 1
  1. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · Erstellt vor 4 Monaten ·

    Damn, kein schlechter Anfang. "Addicted to thoughts" ist eine interessante These. Insgesamt ist der mir die Art des Videos aber etwas zu forsch.